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Freitag, 4.11.2011
Tarifrunde beim Bayerischen Rundfunk: Noch keine Einigung bei Freien
Informationstreffen für Freie am 14.11.
München - Am Mittwoch wurden die Tarifverhandlungen beim Bayerischen
Rundfunk fortgesetzt. Bei den Festangestellten besteht bereits
Einigkeit zwischen den Gewerkschaften und dem BR: rückwirkend
zum 01.04.2011 soll es eine lineare Erhöhung um 1,9 Prozent
geben, ab 01.02.2012 eine Sockelerhöhung um 30 Euro sowie eine
weitere lineare Erhöhung um 1,6 Prozent. Sollte bis zum
31.12.2012 kein Gagenarbeitnehmertarifvertrag abgeschlossen
sein, so werden die Gehälter zusätzlich rückwirkend zum
01.02.2012 um weitere 0,2 Prozent linear erhöht. Zudem wird der
BR einseitig, entsprechend der Erhöhung der Gehälter, die Gagen
anheben.Offene Fragen bei den Freien
Bei den Freien haben die Gewerkschaften ihr Einverständnis mit einer Einmalzahlung signalisiert. Dies allerdings unter der Prämisse, dass bis spätestens 31.03.2012 in Verhandlungen über ein Honorarraster, welches den bisherigen Honorarrahmen ablösen soll, eingetreten wird. Hintergrund ist, dass die bisherigen Tariferhöhungen nur am Honorarrahmen und damit nur an der Ober- und Untergrenze vorgenommen wurden. Bei den meisten Freien kamen die Tariferhöhungen damit effektiv nicht an, da die wenigsten den Mindest- bzw. Maximalsatz vergütet bekommen. Bei einem Honorarraster hingegen wäre eine Erhöhung jedes einzelnen Honorars im Raster zwingend.
Über die Höhe der Einmalzahlung für die Freien konnte jedoch noch keine Einigung erreicht werden. Das bisherige Angebot des BR beläuft sich auf 2 Prozent auf Grundlage der Honorareinkünfte 2011.
Ihre Meinung ist gefragt
Vor der nächsten Verhandlungsrunde, die am 16.11. stattfindet, möchten wir gerne Ihre Meinung wissen, insbesondere zu den beiden Punkten „Honorarraster statt Honorarrahmen“ sowie „Höhe der Einmalzahlung“.
Wir laden Sie daher herzlich zu einem Treffen in der BJV-Geschäftsstelle, Seidlstraße 8, München am Montag, 14.11. um 18.00 Uhr ein. Über Ihr zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen. Sollten Sie es nicht schaffen, an der Veranstaltung teilzunehmen, so bitten wir Sie, uns Ihre Meinung kurz per E-Mail an zinkann@bjv.de schriftlich mitzuteilen, vor allem zu den beiden genannten Punkten.
