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Dienstag, 10.8.2010
Empfang zur Verabschiedung von Frauke Ancker
Text: Bernd Aumiller
Fotos: Günter Kögler
Am 26. Juli fand im Münchener Literaturhaus ein Empfang zur Verabschiedung von Frauke Ancker statt. Sie geht nach 35 Jahren als Geschäftsführerin des BJV in den Ruhestand. Die etwa 200 geladenen Gäste hatten auch Gelegenheit, die Nachfolgerin Jutta Müller kennenzulernen.
Fotos: Günter Kögler
Am 26. Juli fand im Münchener Literaturhaus ein Empfang zur Verabschiedung von Frauke Ancker statt. Sie geht nach 35 Jahren als Geschäftsführerin des BJV in den Ruhestand. Die etwa 200 geladenen Gäste hatten auch Gelegenheit, die Nachfolgerin Jutta Müller kennenzulernen.
Frauke Ancker
Der BJV-Vorsitzende Wolfgang Stöckel würdigte in seiner
Rede die zahleichen Verdienste von Frauke Ancker für den BJV:
„Sie half mit, den BJV zum größten Landesverband im DJV zu
machen. Sie leistete Rechtsbeistand, sie stand vor Ort Rede
und Antwort, sie beriet Betriebsräte, sie bestritt
Arbeitskämpfe, sie gründete das BJV-Sozialwerk, sie
organisierte die Münchner Pressebälle, sie engagierte sich in
der Aus- und Weiterbildung des journalistischen Nachwuchses.“
Die Aufzählung wollte kein Ende nehmen.
Rund 200 Gäste gratulierten Frauke Ancker und dankten ihr für
die 35 BJV-Jahre, angefangen von Justizministerin Beate Merk
und BLM-Präsident Wolf-Dieter Ring bis zu
DJV-Hauptgeschäftsführer Kajo Döhring und Vorgänger Hubert
Engeroff.
In weiteren Reden hoben die DJV-Bundesvize Ulrike Kaiser, die
Geschäftsführerin des DJV Niedersachsen Elisabeth Harries,
Carl-Wilhem Macke vom Verein „Journalisten helfen
Journalisten“ und der stellvertretende Vorsitzende des
Medienrates Fritz Kempter Frauke Anckers unermüdliches
Engagement für die Pressefreiheit und für faire
Arbeitsbedingungen der Journalisten hervor.
Man habe sie am Anfang vor dem Job gewarnt, verriet Frauke
Ancker: „Der alte SZ-Fahrensmann Ernst
Müller-Meiningen junior hat mir gesagt: Anckerin, fünf
Prozent der Mitglieder sind gemeinlästig, die anderen 95
Prozent aber ganz handsam.“ Genauso habe sie die Journalisten
dann erlebt. Schlimm sei es nur gewesen, wenn sich an einem
Tag alle von den fünf Prozent bemerkbar gemacht hätten. „Die
Zeit ist wie im Flug vergangen“, blickte sie auf 35
Dienstjahre zurück. Sie bilanzierte: „Es waren wirklich
erfüllende Jahre.“





