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Pressemitteilungen

Montag, 22.3.2010

BJV kritisiert Bischof Müller für seinen Nazi - Vergleich

Als einen unsäglichen Angriff auf die Pressefreiheit bezeichnet der Bayerische Journalisten-Verband die Presseschelte des Regensburger Bischofs Gerhard Ludwig Müller. Im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Missbrauchsskandal hatte er den Medien eine Kampagne vorgeworfen, die an die kirchenfeindliche Haltung der Nationalsozialisten erinnere.
 „Im Nationalsozialismus war die Presse gleichgeschaltet und kritische Journalisten landeten genauso wie katholische Priester in Konzentrationslagern.“, sagte BJV-Vorsitzender Dr. Wolfgang Stöckel. „Die Presse- und Meinungsfreiheit ist eines der höchsten Güter unserer deutschen Nachkriegsdemokratie!“ Dem Regensburger Bischof solle klar sein, dass wegen unpassender Nazi-Vergleiche schon Politiker und Kabarettisten zurückgetreten seien.
 
Überdies sollten, so Stöckel, die Zeiten vorbei sein, „in denen der Überbringer der schlechten Nachricht hingerichtet wird und nicht deren Verursacher“.
 
 
 
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Referent für Kommunikation
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