Pressemitteilungen
Donnerstag, 28.5.2009
Der Bayerische Journalisten-Verband verurteilt polemische Pressearbeit des Bistums Regensburg
Die Pressestelle des Bistums Regensburg hat aufgrund einer SZ-Berichterstattung vom 22. Mai, die auf die dpa-Meldung des Regensburger dpa-Korrespondenten zurückging, in ungewöhnlich heftiger und verunglimpfender Art reagiert. Der SZ-Beitrag befasste sich mit einer NPD-Veranstaltung, die Anfang Mai in einem von der Kirche verpachteten Gasthof in Schwandorf stattfand. Die bischöfliche Pressestelle vergleicht die Berichterstattung mit jener in totalitären Systemen, wie dem Dritten Reich und dem Sowjetsystem. Auch Goebbels wird zu Hilfe gezogen, um den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen.
Erneut nutzt die Regensburger Pressestelle ihre Homepage
dafür, Journalisten mit beleidigenden Anfeindungen
anzugreifen. Sie ist sich offensichtlich nicht zu schade
selber Ideologie triefende Argumente zu benutzen, um von
internen Organisations- und Kommunikationsdefiziten
abzulenken. Es ist völlig unverständlich, warum das Bistum
Regensburg nicht sämtliche Pfarreien, Priester und
Gaststättenpächter angewiesen hat, für NPD-Kundgebungen keine
Räume zur Verfügung zu stellen.
Frauke Ancker
Geschäftsführerin
Kontakt
Bayerischer Journalisten-Verband e. V.
Bernd Aumiller, Referent für
Kommunikation
Seidlstr. 8
80335 München
www.bjv.de
