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Pressemitteilungen

Mittwoch, 28.5.2008

BJV fordert die Rückkehr in die Tarifbindung beim Donaukurier

Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) und ver.di rufen heute über 200 Beschäftigte beim Donaukurier Ingolstadt und dessen Heimatzeitungen zu einem 24-stündigen Warnstreik auf. Ziel ist die Wiederherstellung der Tarifbindung an die Tarifverträge für die Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen, für die Druckindustrie und für das Zeitungsverlagsgewerbe.
Warnstreik vor dem Verlagsgebäude in Ingolstadt
Warnstreik vor dem Verlagsgebäude in Ingolstadt

Ingolstadt - Nach einem ersten einstündigen Warnstreik am 3. April soll damit der Druck auf die Geschäftsführung der Donaukurier Verlagsgesellschaft erhöht werden, mit dem Bayerischen Journalisten-Verband und ver.di Firmentarifverträge abzuschließen. Das Unternehmen ist 2007 im Zeitungsverlegerverband in die Mitgliedschaft ohne Tarifbindung gewechselt und hat zum Ende des Jahres 2007 ihre Mitgliedschaft im Bundesverband Druck und Medien gekündigt. Zwei Tariferhöhungen im Zeitungsverlagsgewerbe seit dieser Zeit fielen für die Beschäftigten beim Donaukurier aus.

 
Die Gewerkschaften klagen außerdem die Praxis der Leiharbeit beim Donaukurier an. Im Jahr 2004 wurde die „DK Personal GmbH“ vom Bruder des Verlegers gegründet. Seit dieser Zeit werden neue Arbeitskräfte hauptsächlich von dieser entliehen. Dieses Vorgehen zeigt, dass die Geschäftsführung vom Versandmitarbeiter bis zum Redakteur alle zum Billigtarif beschäftigen möchte.
 
Die meisten Streikenden werden in der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr vor dem Verlagsgebäude in der Stauffenbergstr. in Ingolstadt anzutreffen sein. Streikposten sind während des Warnstreiks auch zu anderen Zeiten vor Ort.
 
 
 
 
Kontakt
Bayerischer Journalisten-Verband e. V.
Bernd Aumiller
Referent für Kommunikation
Seidlstr. 8
80335 München
www.bjv.de

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