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Pressemitteilungen

Freitag, 23.10.2009

BJV verurteilt Schließung des Münchner Korrespondentenbüros des Donaukuriers

Der Verleger Georg Schäff hat sich entschlossen, künftig ohne ein Büro in München über die politischen Geschehnisse in Bayern im Donaukurier zu berichten. Der Bayerische Journalisten-Verband kritisiert die Sparmaßnahme und fordert, die Entscheidung nochmals gründlich zu überdenken.
Die Kritik des Bayerischen Journalisten-Verbandes richtet sich gegen die Verlagsleitung und ihre rigorose Sparpolitik. Es ist zu befürchten, dass die Schließung des Korrespondentenbüros in München gravierende Auswirkungen auf die Arbeitsplätze von Redakteuren haben wird. Gleichzeitig schwächt der Donaukurier seine Position in der Region Ingolstadt, wenn er künftig zum landespolitischen Geschehen in Bayern lediglich Agenturmeldungen verbreitet.
                                                                                                                      
„Wenn auf Grund betriebswirtschaftlicher Überlegungen das journalistische Profil einer etablierten Tageszeitung verwässert wird, dann führt das sicher nicht zur Stärkung in Krisenzeiten“, warnt der Vorsitzende Dr. Wolfgang Stöckel. Der BJV fordert die Verlagsleitung auf, die Entscheidung zu überprüfen und für journalistische Qualität und Vielfalt einzustehen. Gerade im Raum Ingolstadt ist das Leserinteresse am Bayerischen Ministerpräsidenten von besonderer Bedeutung. 
 
Kontakt
Bernd Aumiller
Bayerischer Journalisten-Verband e. V.
Seidlstr. 8
80335 München
info@bjv.de
www.bjv.de

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