Betriebs- und Personalräte
Die Fachgruppe versteht sich als Forum für Betriebs- und Personalräte in allen bayerischen Medien, egal ob bei Tageszeitung, Zeitschrift, Anzeigenblatt, beim privaten oder öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen.
Sie dient dem gegenseitigen Austausch, der Information, Beratung und Unterstützung der Betriebsräte in ihrem ständig schwieriger werdenden Amt sowie nicht zuletzt ihrer Weiterbildung auf bayerischer Ebene.Die Fachgruppe trifft sich in der Regel zweimal jährlich zu Zwei-Tages-Seminaren in der Kainsbacher Mühle bei Hersbruck sowie zusätzlich bei Bedarf oder aktuellem Anlass.
Die Fachgruppe vertritt derzeit über 100 Betriebsrätinnen und Betriebsräte in knapp 50 bayerischen Verlags- und Medienhäusern.
Ansprechpartner
Fachgruppenvorsitzender
![]() |
Dr. Wolfgang Soergel
|
||||||
|
ist Redakteur und freigestellter Konzernbetriebsratsvorsitzender bei der Allgäuer Zeitung in Kempten sowie deren stellv. BR-Vorsitzender. |
|||||||
Stellv. Fachgruppenvorsitzende
![]() |
Katrin Fehr
|
||||||
|
ist Redakteurin beim Donaukurier Ingolstadt und stellvertretende Vorsitzende des Gemeinschaftsbetriebsrats. |
|||||||
Stellv. Fachgruppenvorsitzender
![]() |
Wolfgang Grebenhof
|
||||||
|
ist Redakteur und Betriebsratsvorsitzender bei der Fränkischen Landeszeitung in Ansbach. |
|||||||
Stellv. Fachgruppenvorsitzender
![]() |
Hannes Helferich
|
||||||
|
ist Redakteur bei der Verlagsgruppe Mainpost und Mitglied des Gesamtbetriebsrates sowie Betriebsrat beim Schweinfurter Tagblatt |
|||||||
Nachrichten
Die Macht der Ohnmächtigen
Von Michael Anger
Sie sollen gegen jede Lumperei Einspruch erheben, sie können Willkür eines Arbeitgebers verhindern, Lohnkürzungen und andere Benachteiligungen zumindest verzögern, sie haben das Recht, Geschäftsführer immer wieder mit Eingaben zu nerven, die mächtigsten Bosse müssen mit ihnen reden und dürfen sich nicht rächen. Sie besitzen nichts und kümmern sich um alles. Das machen sie in der Arbeitszeit und jeglichen Aufwand muss die Gegenseite bezahlen. Die Rede ist von den Betriebsräten, die – zumindest erhofften sich dies die Initiatoren des Betriebsverfassungsgesetzes – viele Rechte haben. Mit einem kleinen, entscheidenden Haken: Die Menschen, deren Rechte diese von den Belegschaften Auserwählten wahren, müssen von deren Bedeutung überzeugt sein und dies alle vier Jahre durch möglichst hohe Beteiligung an den Betriebsratswahlen bekunden. Ab 16. März wird heuer wieder in den meisten Firmen gewählt. Auf den folgenden Seiten schildern amtierende Arbeitnehmervertreter, was sie in ihren Betrieben konkret erreicht haben; die Justiziarinnen des Bayerischen Journalisten-Verbandes belegen mit ihren Beispielen, dass die Räte auf die Beratung durch die Gewerkschaft angewiesen sind. Weitere Infos auf den Homepages von BJV und DJV oder – bei Ihrem Betriebsrat.




