Europa
Als der Deutsche Journalistenverband Ende 1994 beschloss einen "Fachausschuss Europa" einzurichten, gehörte der BJV zu den ersten Landesverbänden, die diesem Beispiel in ihrem Zuständigkeitsbereich folgten. Das BJV-Gremium Arbeitskreis Europa hat sich seither auf drei Gebieten besonders engagiert:
- Bei der Entwicklung der EUROPÄISCHEN MEDIENPOLITIK mit den Schwerpunkten Schutz des geistigen Eigentums und Wandlung zur globalen Informationsgesellschaft.
- Bei den Auswirkungen europäischer Entwicklungen auf das NATIONALE MEDIENRECHT
- Bei der Pflege von Kontakten zu AUSLÄNDISCHEN JOURNALISTENORGANISATIONEN.
Aus dieser Arbeit sind eine Reihe von Initiativen hervorgegangen: So wurde unter maßgeblicher Beteiligung des BJV die Expertengruppe Urheberrecht des Deutschen Journalistenverbandes ins Leben gerufen. Der BJV unterstützt dessen Arbeit bei der Geltendmachung journalistischer Interessen durch den Kontakt mit bayerischen Landes,- Bundes- und Europapolitikern sowie anderen wichtigen Institutionen im Freistaat.
Eine Reihe von Veröffentlichungen und Seminarbeiträgen verdeutlicht das Bemühen auch innerverbandlich für die Aufgabengebiete Europa und Medienrecht Interesse zu wecken. Wichtigste Initiative im Bereich Auslandskontakte ist die Beteiligung am EU Phare Programm für die Journalisten-Weiterbildung in Slowenien.
Ansprechpartner
Vorsitzender
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Rainer Reichert
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Stellvertretender Vorsitzender
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Hans-Joachim Weber
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Stellvertretende Vorsitzende
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Maria Goblirsch
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Nachrichten
Journalisten und Verlage müssen multimedial arbeiten
München, 14. Dezember 2009. Redaktionen müssen ihre Artikel künftig unbedingt in mehreren Medien verbreiten. Sonst werden die betreffenden Zeitungen und Verlagshäuser vom Markt verschwinden, wie das Beispiel USA zeigt. Dies ist für die journalistischen Praktiker das Fazit der Diskussionen bei der Konferenz "Klassische und neue Medien, Transatlantische Chancen und Herausforderungen", die der Bayerische Journalisten-Verband gemeinsam mit der BLM und dem US-Generalkonsulat in München organisiert hatte. Bei zwei Expertenrunden wurde das Motto "Online first" zur Selbstverständlichkeit erklärt. Allerdings war man sich (fast) darin einig, dass es auch in absehbarer Zukunft die traditionelle Tageszeitung noch geben wird. Brüsseler Mediengipfel zum Leistungsschutzrecht für Verleger:
Urheber müssen an Erlösen beteiligt werden.
Die Idee eines „Brüsseler Mediengipfels“ geht auf ein Treffen von BJV-Vertretern mit der Bayerischen Europa-Ministerin Emilia Müller im Frühjahr 2009 zurück. Am 30. November lud die Ministerin zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion in die Bayerische Vertretung Einziges, brandaktuelles Thema: Das von den Verlegern geforderte Leistungsschutz-Recht, auf dessen Grundlage sich die Zeitungsverlage neue Einnahmequellen im Internet verschaffen wollten. DJV-Fachausschuss Europa zu Gast im BJV
Welche Dimensionen hat die Medienkrise europaweit und wie kann man Lösungen finden, um den Bestand von Qualitätsmedien zu sichern? Dieser Frage widmete sich der DJV-Fachausschuss Europa auf seiner Sitzung am 29.Juli in der BJV-Geschäftsstelle. Das Gremium arbeitete an der Fortschreibung des DJV-Positionspapiers Europa, das dem Bundesvorstand im Herbst zur Verabschiedung vorgelegt werden soll. Konkret ging es darum, welche Forderungen sich aus den dramatischen Veränderungen der Medienlandschaft für die Europäische Medienpolitik ergeben. Leitsätze dazu will der Ausschuss als Resolution auf dem Deutschen Journalistentag 2009 in Berlin einbringen. 


