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Eberhard Wolf

BJV-Geschäftsstelle

Geschäftsbericht 2016/2017 des Aufnahme- und Prüfungsausschuss

München, 17.03.2017

Der Aufnahme und Prüfungsausschuss hat im Berichtsjahr zehn Sitzungen abgehalten. Mit 143 Anträgen auf Aufnahme in den Verband haben wir ungefähr die gleiche Zahl wie im Vorjahr mit 137 erreicht. Zwölf dieser Anträge haben wir abgelehnt, bzw. ergänzende Unterlagen angefordert. Auch in diesem Jahr war etwas mehr als die Hälfte der Antragsteller jünger als 35 Jahre. Die jungen Kollegen und Kolleginnen finden also doch zu uns. Warum so wenige sich dann in der Verbandsarbeit engagieren, das ist ein Thema, über das noch diskutiert werden müsste.

Mit 51 Neuanträgen und 123 Verlängerungen des Presseausweises ohne Mitgliedschaft hatten wir in der Summe mehr Vorgänge dieser Art als Mitgliedschaftsanträge vorliegen. Besonders ärgerlich ist es, wenn Mitglieder, auch prominente, aus dem BJV austreten und dann von uns den Presseausweis ohne Mitgliedschaft haben wollen. Wenn sich beruflich nichts geändert hat, und das ist fast bei allen dieser Fälle so, müssen wir dem Antrag zustimmen.

Der BJV ist verpflichtet, wie alle anderen Verbände, die den Presseausweis ausstellen, auch Nichtmitgliedern den Presseausweis zu geben, wenn die hauptberufliche journalistische Tätigkeit nachgewiesen ist. Bekanntlich wird es in Kürze wieder den „amtlichen“ Presseausweis geben. Nachdem hier der Presserat als eine Art Aufsichtsgremium fingieren soll, ist zu erwarten, dass von dort neue Richtlinien für die Ausgabe der Presseausweise kommen werden.

Um den auswärtigen Mitgliedern des Aufnahme- und Prüfungsausschusses die zeitraubende Reise nach München zu ersparen, haben wir schon in den vorigen Sitzungsperioden einige der Sitzungen als Telefonkonferenzen durchgeführt. Als Faustregel gilt, dass wir die Sitzung als Telefonkonferenz ansetzen, wenn weniger als zirka 20 Vorgänge zu bearbeiten sind. Mit der neuen Telefonanlage in der Geschäftsstelle hat sich die Verständigungsqualität verbessert.

Der Dank gilt wie jedes Jahr allen Mitgliedern des Ausschusses, die viel Zeit für dieses Ehrenamt opfern.

Dank auch wieder an Waltraud Paul von der Geschäftsstelle für die gute Vorbereitung der Unterlagen, für die Protokollführung bei den Sitzungen und für die Geduld bei den vielen, manchmal auch sehr unerquicklichen, Telefonaten mit den Antragstellern.

Dietmar Schmidt, Vorsitzender des Aufnahme- und Prüfungsausschusses

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