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4/2025

Zwischen Absturzgefahr und Gipfelglück

Überleben als Journalist*in

 

Mehr Happy End

Sparrunden in Medienhäusern, populistische Angriffe, ein massiver Arbeitsdruck, viel zu niedrige Honorare für viele Freie – die Herausforderungen, mit denen wir täglich im Job konfrontiert werden, sind massiv. Sich als Journalist oder Journalistin trotzdem zu behaupten, wird täglich neu zur Herausforderung. Es geht ums Überleben – als Einzelne*r, als Branche und als zentrale Säule der Demokratie. Gleichzeitig bedeutet Überleben: Haltung zeigen, krea­tiv bleiben und neue Wege gehen. Frei nach dem Motto „mehr Happy End, weniger Hiobsbotschaften“ steigen wir deshalb in unsere Titelstrecke ein mit verschiedenen Erfolgsstorys, die zeigen, dass es sich immer noch lohnt, für seinen Traumjob zu kämpfen. Zudem wollen wir den Kolleg*innen in dieser Ausgabe möglichst viel Service liefern zu Themen wie Altersvorsorge, Freie und Finanzen und mehr Resilienz. Es geht um Künstliche Intelligenz, die den Menschen nicht ersetzen, sondern zum Kollegen werden sollte. Und ein Blick auf die Studie von Jana Rick zeigt auch, dass Medienhäuser durchaus Handlungsspielraum haben, um eine Abwanderung der Mitarbeitenden in andere Branchen zu verhindern.   Ab Seite 8

Die Recherche von Oskar Vitlif legt offen, dass journalistische Praktika oft schlecht bezahlt sind. Gleichzeitig gibt es auch in Bayern Ausnahmen. Zudem sprach BJV-Stipendiatin Annika Karoline Schleithoff mit Iman Hassan, die im ersten Jahrgang des PULS-Talente-Programms des BR war. Regelmäßig will sich Annika künftig im BJVreport mit Themen auseinandersetzen, die junge Kolleg*innen beschäftigen.   Ab Seite 22

Ein wirtschaftliches Arbeiten war für extra-radio in Hof nicht mehr möglich, zum 1. September musste der unabhängige Sender den Betrieb einstellen. Seine Geschäftsführerin Sabine Hager nennt die Gründe für die Aufgabe nach 38 Jahren.   Ab Seite 28

Michaela Schneider, Leitende Redakteurin

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