Fachgruppe Rundfunk
Backstage bei „Aktenzeichen XY“
XY-Moderator Rudi Cerne (1. Reihe, 2.vl) mit den Besucherinnen und Besuchern der BJV-Fachgruppe Rundfunk.
Ein unvergesslicher Abend hinter den Kulissen der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“!
Acht Mitgliedern der BJV-Fachgruppe Rundfunk ermöglichte die einst von Eduard Zimmermann gegründete Produktionsfirma Securitel, (mehr als nur) einen Blick hinter die Kulissen in den Münchner Bavaria-Studios zu werfen. Dabei standen die Macherinnen und Macher vor und hinter der Kamera Rede und Antwort, allen voran Moderator Rudi Cerne. Und die Live-Übertragung konnten die interessierten Journalist*innen direkt hinter dem Pult von Regisseur Michael Bentele verfolgen.
Zu Beginn der Führung skizzierte „XY“-Redaktionsleiterin Ina-Maria Reize-Wildemann den Weg eines Verbrechensfalles, bis er es in die Sendung schafft – und die strengen juristischen Hürden. ZDF-Redakteurin Nadja Grünewald-Kalkofen berichtete über die neuen Spin-Off-Formate wie „Vermisst“ und Distributionswege über YouTube und den „XY“-Podcast. So war auch die Zuschauer*innen-Analyse von Produzent Ulrich Bentele nachvollziehbar: „Wir gehören mit rund 23 Prozent Marktanteil bei der jungen Zielgruppe zu den reichweitenstärksten ZDF-Formaten bei den 14-49-Jährigen.“
Die wichtigste Bilanz der fast 60 Jahre mit hohen Einschaltquoten belohnten Sendung und „Mutter“ aller True-Crime-Formate: rund 2000 geklärte Verbrechen. BJV-Fachgruppen-Vorsitzende Uschi Braun: „Ein positives Beispiel, wie stark auch die Medien die Polizei bei der Fahndung unterstützen können. Der heutige Besuch von uns Journalist*innen bei XY unterstreicht diese Allianz im Dienst der guten Sache.“ Sie kündigte an: „Im kommenden Jahr soll die Veranstaltung wiederholt werden. Denn wir hatten noch viele weitere Interessenten, die bei unserer Auslosung dieses Mal kein Glück hatten.“