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BJVreport

Veränderter Fokus - Entwicklungen im Bildjournalismus

17.12.2024
Ein Artikel aus dem BJVreport von
Michaela Schneider

Statt klassischer Fotojournalist*innen setzen Redaktionen heute auf „Visual Reporter“ und Multimedia. Die Ausbildung wird breiter.

 Gleichzeitig suchen sich junge Talente wegen der schlechten Bezahlung im Journalismus oft andere Jobs.

„Hört zu: Von den 60 Leuten, die hier sitzen, werden am Ende maximal zwei den Beruf des Fotografen oder der Fotografin tatsächlich ergreifen … Das war der erste Satz, den ich bei der Einführungsveranstaltung hörte“, erinnert sich Sophie Linckersdorff an ihren ersten Studientag an der Hochschule München, Studiengang Fotodesign, zurück. Sie macht keinen Hehl daraus, dass sie anschließend immer wieder zweifelte, am richtigen Platz zu sein. „Gleichzeitig sagte ich mir: Okay, Sophie, es ist aber auch nicht unmöglich.“
Und die inzwischen 24-jährige Münchnerin schaffte es tatsächlich, sich einen Namen zu machen – unter anderem, weil sie als jüngste Preisträgerin im Jahr 2020 in der Kategorie „Bayern – Land & Leute“ beim Wettbewerb „Pressefoto Bayern“ des Bayerischen Journalisten-Verbands gewann. Nach Stationen etwa bei Süddeutsche Zeitung (SZ) und National Geographic, arbeitet sie heute als freie Fotografin in München – und zu ihren Auftraggebern zählen neben einigen klassischen Medien Unternehmen und Marken. Bei rund 30 Prozent der Aufträge handle es sich um Pressefotografie. Was sie sich überdies gut vorstellen könnte: Eines Tages selbst Fotojournalismus zu lehren.

Gleichzeitig ruht sich die junge Fotografin nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern hat mittlerweile ein Masterstudium „Multimediale Medienproduktion“ in Ansbach begonnen und lernt dort die Kombination aus Bewegtbild, Fotografie, Audio sowie Text. Warum? Weil inzwischen rund 80 Prozent ihrer Kunden fragten, ob sie neben Fotos auch ein Insta-Reel machen oder einen kurzen Imagefilm drehen könne. Zwar wolle sie ihren Fokus so lange wie möglich auf die Fotografie richten. Doch die 24-Jährige ist realistisch genug, um zu sehen, dass dies langfristig kaum reichen wird:

„Viel mehr Geld steckt im Bewegtbild.“

Kunden – egal ob Redaktionen oder Unternehmen - wünschen heute nicht mehr nur ein klassisches Foto, sondern möglichst das Gesamtpaket aus Foto, Bewegtbild, passendem Material für Social-Media-Kanäle und im Idealfall auch noch Text. Bildjournalist*innen sehen sich mit deutlichen Veränderungen in der Branche konfrontiert – und das Berufsbild hat sich im letzten Jahrzehnt entsprechend gewandelt. Auch Künstliche Intelligenz wird zum Konkurrenten, denn vor allem „Schmuckbilder“ kann „Kollege KI“ deutlich schneller und kostengünstiger erzeugen als „echte Fotograf*innen“ (siehe Interview Seite 22f).

Neue Spielarten des Bebilderns

Fotojournalismus als alleiniges Betätigungsfeld  gibt es also kaum noch, schlicht, weil heute nahezu alle Journalist*innen medienübergreifend arbeiten. Wer in Bildern Geschichten erzählt, tut dies meist auch mit Bewegtbildern. Das bestätigt Stefanie Preuin, stellvertretende Leiterin der SZ-Bildredaktion, in der 15 festangestellte Bildredakteur*innen arbeiten: Der starke Fokus auf Onlineausspielungen und damit auch ein Um- und Neudenken der Bebilderung habe sich sehr schnell vollzogen. „Wir arbeiten wesentlich schneller, treffen zügiger Entscheidungen und arbeiten nicht mehr auf einen Andruck hin. … In Zukunft werden wir uns verstärkt mit Bewegtbild, dem Fokus auf Teaserbildern der Homepage, einprägsamen Bildern und kurzen Bildstrecken auf Social Media und neuen Spielarten des digitalen Storytellings befassen“, beantwortet sie eine Anfrage des BJVreport schriftlich.

Auch das Fotovolontariat der SZ hat sich verändert – es sei wesentlich mehr auf die digitalen Produkte ausgelegt, so Preuin. Nicht nur, dass die Volontär*innen selbst Bewegtbild erstellen und sich mit dessen Ästhetik befassen – auch geht es in der Ausbildung inzwischen etwa um die Abwägung, ob eine Fotografie oder ein Bewegtbild für eine Geschichte besser funktioniere, Stichwort Storytelling. Auch KI-generierte Bilder zu (er)kennen und womöglich der kluge Einsatz werde zukünftig ein Ausbildungsinhalt sein; dem gegenüber Fotostrecken zu erstellen und nah beim Protagonisten zu sein, werde ein Schwerpunkt bleiben, so die SZ-Bildjournalistin.

Auch die dpa bildet inzwischen – ausgerichtet am veränderten Medienmarkt – keine klassischen Foto- oder Textjournalist*innen mehr aus, sondern folgende vier Rollentypen: Multimediale Reporter, Regisseure, Visual Reporter und Visual Regisseure. Andere Medienhäuser ziehen nach.

Benedikt Siegert war einer der letzten, der ab 2016 bei der Allgäuer Zeitung in Kempten ein klassisches Fotovolontariat absolvierte. Inzwischen ist der 30-Jährige stellvertretender Redaktionsleiter in der Lokalredaktion in Füssen und damit in erster Linie Textredakteur, sorgt aber weiterhin als Fotojournalist für Aufmerksamkeit: Schon 2023 gewann er in einer Kategorie des BJV-Wettbewerbs Pressefoto Bayern; heuer holte er mit der Aufnahme „Nichts für Warmduscher“ den Sieg in der Kategorie „New­comer Award“. Statt Fotojournalist*innen bilde die Allgäuer Zeitung inzwischen Multimediajournalist*innen aus, erzählt er nun.

Hinein spielt dabei auch, sagt er, dass sich die Ausrüstung verändert. Marktgrößen wie Nikon oder Canon etwa entwickelten ihre Kameramodelle inzwischen primär für die Videografie – und der Fotograf oder die Fotografin als Zielgruppe spielten nur noch eine untergeordnete Rolle. Als Entwickler von Canon bei der Allgäuer Zeitung zu Gast waren, lautete wohl eine der Aussagen: Über kurz oder lang werde es darauf hinauslaufen, dass man künftig auf „record“ drücken und sich später dann ein Standbild aus der Videoaufnahme ziehen werde. Siegert selbst schaut auf derartige Entwicklungen differenziert: Bewegtbild werde ein starkes Porträt nicht ersetzen können – die bewusste Inszenierung im Licht, die Schattierungen im Gesicht, die Bildkomposition, den Eyecatcher-Moment. Und noch eines braucht es für ein gutes Porträtfoto: Vertrauen.

„Die beste Kamera der Welt kann mir den Zugang zum Menschen nicht eröffnen“

, sagt Siegert.

Gleichzeitig macht Technik auch professionellen Bildjournalist*innen das Leben heute in vielen Situationen leichter – etwa beim Skispringen. „Früher war der spannende Moment immer: Habe ich den Skispringer im Flug tatsächlich scharf? Heute erkennt meine Kamera, wo die Iris des Fotografen hinschaut und richtet den Autofokus dorthin. Das ist total abgefahren, da ist KI integriert, die mitlernt“, so der Journalist.

Auch die gebürtige Ungarin Anna Szilágyi, 26 Jahre jung und seit zwei Jahren Bildjournalistin in Anstellung bei der European Pressphoto Agency (EPA) in München, macht bei tagesaktuellen Terminen Fotos und Videos, das sei bei EPA heute so üblich: „Kern ist die Fotografie, Video ist das Plus.“ Der Prozess, wie man darüber nachdenke, ein Video aufzunehmen oder aber ein Foto vorzubereiten, sei ein anderer, sagt auch sie. In ihrer Freizeit übrigens verzichtet die junge Fotografin gern auf Hightech und greift stattdessen zur analogen Kamera. Das sei auf jeden Fall ein Trend ihrer Generation. „Es geht mir darum, meine eigene Denkweise zu verlangsamen“, sagt sie. Man habe nur diese 36 Bilder, die Geld kosteten. Deshalb überlege man genau, was man „fotografisch mitnehmen“ wolle.

Doch wie schafft man es heute als eine so junge Bildjournalistin überhaupt in eine Anstellung? Szilágyi wusste früh, dass sie Sportfotografin werden will. Sie sei fasziniert gewesen von den Momenten im Sport, die sich nicht wiederholen lassen, der einen Chance, die man nicht verpassen dürfe, und der besonderen Atmosphäre im Stadion oder der Arena. Und so studierte sie als „Plan B“ Wirtschaft auf Bachelor und gründete ein Unternehmen. Dann, eines Tages, fragte ein ungarischer Sportverein an, der eine Fotografin für sein Team suchte. 2022 arbeitete sie ein Jahr lang als Stringer für die Associated Press (AP) in Ungarn.

„Wenn Du gut genug bist, hart genug arbeitest und Glück hast, dann kann es klappen“

, sagt die 26-Jährige, und: „Sehen erfahrene Fotografen dann, dass du das wirklich willst, werden sie Dir auf dem Weg helfen.“

So weit sind der Münchner Finn Winkler und Kim Zeidler aus Überlingen noch nicht. Beide studieren an der Hochschule Hannover. Während das Studium dort früher „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie“ hieß, ist es inzwischen umbenannt in „Visual Journalism and Documentary Photography“, der Fokus hat sich auch hier auf Bewegtbild und Multimedia erweitert. Mit ihrer Fotografie „Hand in Hand gegen die Flut“ gewann das Duo Winkler/Zeidler heuer beim Wettbewerb „Pressefoto Bayern“ in der Kategorie „Umwelt & Energie“.  Winklers Fotos sind unter anderem bereits in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, in Stern und im ZEITmagazin erschienen.  Auch Kim Zeidler arbeitet freiberuflich als Bildredakteurin. Aktuell arbeiten sie gemeinsam an einem Dokumentarfilm.
Das alles klingt per se gut, trotzdem blicken beide recht nüchtern in die berufliche Zukunft. Zeidler, die überdies Grafikdesignerin gelernt hat, setzt auf mehrere Standbeine, „weil die Zukunftsaussichten im Bildjournalismus nicht ganz so prickelnd sind“ – auch wenn sie es wahnsinnig spannend finde, „Menschen zu treffen, deren Geschichten kennenzulernen“ und diese dann visuell zu erzählen. „Schaut man auf die Tageshonorare von Zeitungen gerade auch im lokaljournalistischen Bereich, kann man davon einfach nicht mehr leben“, sagt die 28-Jährige.

Und dann kämen Horrorgeschichten dazu, wie sie kürzlich eine Freundin erzählte, die für eine kleine Tageszeitung arbeitete: Ein Fotograf wurde dort angestellt, sämtliche freie Fotograf*innen waren daraufhin ihre Jobs los. Dem nicht genug,  sollten sie die Redakteur*innen noch rasch in der Handyfotografie schulen. „Sie sollten also quasi eine Fortbildung machen, um sich selbst zu ersetzen“, sagt Kim Zeidler mit einem Kopfschütteln. Unter solchen Bedingungen werde der Beruf des Bildjournalisten und der Bildjournalistin früher oder später aussterben, sorgt sie sich.

Auch Finn Winkler, der als Jugendlicher davon träumte, Kriegsfotograf zu werden und in den letzten Jahren viel in der Tageszeitungsfotografie gearbeitet hat, sieht seine Zukunft dort allenfalls zum Teil, nicht aber als Hauptstandbein. „Aufträge zu bekommen, war für mich in den letzten Jahren nicht so schwierig“, sagt der 27-Jährige. Eine andere Frage aber sei es, von diesen tatsächlich zu leben. In München habe er sich seinerzeit nicht getraut, aus der Wohnung seiner Mutter auszuziehen aus Sorge, sich bei den dort ultrahohen Mietpreisen verschulden zu müssen, weil er ein WG-Zimmer nicht zahlen könne. „Ich habe gemerkt: Wenn ich in der Pressefotografie bleibe, fehlt mir die Perspektive.“ Am liebsten würde er eines Tages in Festanstellung im dokumentarfilmischen Bereich arbeiten, sagt er. Viele Kommiliton*innen hätten das Studium abgebrochen, weil sie darin keine Zukunft sahen, ergänzt Kim Zeidler.

Quersubventionierung nötig

Lars Bauernschmitt, seit 2008 Professor am Studiengang „Visual Journalism and Documentary Photography“ an der Hochschule Hannover spart nicht mit Kritik an Medienhäusern. Eigentlich sollte ein Einkommen in Relation zur akademischen Ausbildung stehen, das sei aber im Journalismus oft nicht der Fall: „Es gibt kaum jemanden, der in einer deutschen Großstadt mit Familie allein vom Bildjournalismus leben kann.“ Wenig verwunderlich sei da, dass einer Umfrage zufolge, an der auch der Deutsche Journalisten-Verband beteiligt war, nur 20 Prozent der freien Journalist*innen rein journalistisch arbeiten. Die meisten anderen übernähmen zudem PR- und Werbeaufträge. Bauernschmitt spricht von einem „Gemischtwarenladen aus unterschiedlichen Tätigkeiten und Dienstleistungen“ und oft finde so eine Quersubventionierung des Journalismus statt. „Wenn aber die Information der Öffentlichkeit davon abhängig ist, ob gerade gleichzeitig ausreichend Werbejobs da sind, ist das ein Dilemma“, so der Professor.

Im Studium beobachtet er: Die jungen Leute interessierten sich sehr für Journalismus, Pflichtpraktika im fünften Semester in Bildredaktionen seien begehrt. Nur: Je mehr die Studierenden von der Realität mitbekämen, desto mehr hinterfragten sie die einstige Berufsidee. Und dabei gehe es nicht allein um die berufliche Einkommenssituation, sondern auch um die berufliche Praxis in vielen Redaktionen: „Sie werden als Journalistinnen und Journalisten nicht ernst genommen.“ Niemand aber wolle für ein Blatt fotografieren, in dem er oder sie die eigene Geschichte anschließend nicht wiedererkenne. „Wenn Verlagshäuser nicht bereit sind, gute Leute als Bildautor*innen zu akzeptieren, brauchen sie sich nicht darüber zu wundern, dass unsere Absolvent*innen nicht für sie arbeiten wollen“, sagt Bauernschmitt. Das Problem übrigens beginnt für ihn hierzulande bereits im Zuge der Ausbildung, weil Journalismus an Hochschulen und Journalistenschulen vor allem als Textjournalismus verstanden werde, während Fotografie akademisch im Design angesiedelt sei.

Anders sieht dies aus an der Hochschule Hannover: „Wir sind kein Fotostudiengang, sondern ‚Visual Journalism‘ ist ein Journalismus-Studiengang, der seine Wurzeln im Bild hat.“ Eine Studienerhebung aus dem Jahr 2022 übrigens ergab: 45 Prozent der Studentinnen könnten sich vorstellen später als Bildredakteur*innen zu arbeiten. Bei den männlichen Studenten indes war dies nur bei 38 Prozent der Fall.

Einig waren sich zumindest alle Gesprächspartner*innen des BJVreport: Bildjournalismus brauche es weiterhin. „Dieser unabhängige Blick durch die Kamera ist für mich unabdingbar“, formuliert es der Allgäuer Benedikt Siegert. „Es braucht Menschen, die mit einem objektiven Auge bei Ereignissen dabei sind“, sagt Anna Szilágyi.

Dieser Artikel erschien zuerst im BJVreport 5/2024.


 

Worauf junge Bildjournalist*innen Wert legen

Was kennzeichnet im Vergleich zu älteren Bildjournalist*innen die Arbeit der jungen Generation? Das wollten wir von unseren Interviewpartner*innen wissen. Nicht ganz so abbildhafte Herangehensweisen und stattdessen mehr Emotionen, Symbolhaftigkeit und Atmosphäre, beobachtet Sophie Linckersdorff. Jüngere Kolleg*innen gingen weg von arrangierten Bildern und legten mehr Wert auf einen ursprünglichen Charakter und die Authentizität des Fotos, sagt Benedikt Siegert, und ergänzt: Hinzu komme in punkto Bildgestaltung ein häufig sehr künstlerisches Arbeiten, etwa mit offener Blende und einem Verzicht aufs Blitzen.

Finn Winkler sieht – und dies gilt nicht nur für Bilder, sondern generell im Journalismus –, dass junge Kolleg*innen deutlich stärker darüber reflektierten, ob und wie man über Themen berichte, Stichwort „Political Correctness“. „Man kommt von bestimmten Narrativen weg“, sagt er. Überdies existierten heute deutlich mehr unterschiedliche, einzelne Stile und Erzählweisen und seien so von vielen Redaktionen auch gewünscht, während zuvor lange Zeit die Stern-Reportage das Kriterium schlechthin gewesen sei.

Professor Lars Bauernschmitt spricht von einem „starken Trend zu selbstbezogenen Geschichten, die sich mit der eigenen Lebenswirklichkeit beschäftigen“. Überdies beobachtet er eine reflektiertere, zurück­genommene Visualisierung – „weg vom Erklärbär-Journalismus von Geo und National Geographic aus den 80er- und 90er-Jahren, als Gut und Böse eindeutig zu identifizieren waren“.


 

Studie zur Einkommenssituation

In einer wissenschaftlichen Arbeit aus dem Jahr 2020 beleuchtete die Arbeitsgruppe „image market – business trends“ der Hochschule Hannover unter anderem die Einkommenssituation von Bildjournalist*innen. An der Erhebung zum deutschen Bildermarkt unter Federführung von Professor Lars Bauernschmitt beteiligte sich neben verschiedenen anderen Verbänden auch der Deutsche Journalisten-Verband.

„Bilder gewinnen als Instrumente der Kommunikation ständig an Bedeutung, während gleichzeitig die von den Urheber*innen sowie den Vermarkter*innen von Bildern erzielten Honorare immer geringer werden“, heißt es in der Einleitung. Unter anderem bestätigte sich eine nach wie vor männlich dominierte Branche: Unter den 237 antwortenden Fotograf*innen betrug der Anteil an Frauen nur knapp 16 Prozent. Aber: Die Zahl der Fotografinnen nimmt in jüngeren Generationen zu.

2,4 Prozent der an der Umfrage Teilnehmenden gaben einen Netto-Jahresumsatz von mehr als 200.000 Euro an –  29 Prozent jedoch erwirtschafteten weniger als 20.000 Euro netto. Rund 80 Prozent der Agenturen und Fotograf*innen stellten sinkende oder stagnierende Honorare für Bildnutzungen fest.

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