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Fachgruppe Freie

#FREItag 2018 am 12. Oktober in München

Themen, Technik, Trends – Charme und Herausforderungen im Journalismus 4.0

München , 10.08.2018

Am Freitag, 12. Oktober 2018, gibt es beim FREItag 2018 der Fachgruppe Freie wieder einen ganzen Tag mit Workshops für den Berufsalltag und Netzwerken für freie Journalisten. Unser Motto lautet heuer: Themen, Technik, Trends – Charme und Herausforderungen im Journalismus 4.0.

Der FREItag 2018 findet in einem der modernsten Tagungsräume Münchens statt: In der 2016 eröffneten Deutschland-Zentrale von Microsoft in der Parkstadt Schwabing, Walter-Gropius-Straße 5, 80807 München (Routenplaner bei Bing, Anfahrtsskizze als PDF).

Und natürlich freuen wir uns wenn Ihr vor, während und nach dem FREItag fleißig darüber schreibt, Bilder oder Videos macht und natürlich auch twittert – der Hashtag lautet #FREItag2018. Noch nie bei einem BJV-FREItag gewesen? Hier findet Ihr Berichte zu den FREItagen 2017, 2016, 2015, 2014 und 2013 – es lohnt sich!

Teilnahmegebühr
BJV-Mitglieder 50 Euro
Nichtmitglieder 100 Euro
Studenten 30 Euro
für Neumitglieder ist die Teilnahme kostenlos (der unterschriebene Aufnahmeantrag muss mitgebracht werden)

In der Teilnahmegebühr enthalten sind neben den Workshops ein Mittagessen (ohne Getränke) und zwei Kaffeepausen.

Jetzt anmelden!
In der Broschüre findet Ihr das Anmeldeformular (PDF, 3 MB). Anmeldeschluss ist am Dienstag, 2. Oktober 2018.

Programm
Die Tagung beginnt am Freitag, 12. Oktober, um 9.30 Uhr mit Anmeldung, Kaffee und einem kleinen Snack, um 10.00 Uhr erfolgt die Begrüßung, die Workshops beginnen um 10.15 Uhr und enden gegen 17.15 Uhr.

9.30 Uhr bis 10.00 Uhr: Check-in
10.00 Uhr: Begrüßung, Keynote des BJV-Vorstandsmitglieds Andrea Roth
10.15 Uhr bis 13.00 Uhr: Workshops
13.00 Uhr bis 13.45 Uhr: Mittagessen in der Microsoft-Kantine
14.00 Uhr bis 15.15 Uhr: Workshops
15.15 Uhr bis 16.00 Uhr: Kaffeepause
In dieser Pause besteht die Möglichkeit, bei einer Microsoft-Hausführung das Konzept des „modern workplace“ kennenzulernen.
16.00 Uhr bis 17.15 Uhr: Workshops
17.30 Uhr: Netzwerk-Treffen im Steigenberger-Hotel, Berliner Straße 85, nur wenige Gehminuten entfernt – mit Welcome-Drink auf Kosten des Hauses.

Hier finden Sie die Workshops:

Workshop 1:
Artifical Intelligence und Conversational Journalism
mit Christina Quast
10:15 Uhr – 11:30 Uhr und 11:45 Uhr – 13:00 Uhr

Inhalte:
Wie funktioniert eine digitale Persönlichkeit und wie können Sprachassistenten oder Chatbots im journalistischen Alltag eingesetzt werden?

Referentin:
Christina Quast ist seit 2008 freie Journalistin, u.a. für dpa, WDR und Ruhr Nachrichten tätig. Über digitale Tools und Themen schreibt sie für das Blog Journalisten-Tools, das Magazin drehscheibe und das Grimme-Institut. Zusätzlich gibt sie verschiedene Social-Media-Seminare für Journalisten. Als „Hashtaghüterin“ ist sie auch für die digitale Live-Kommunikation bei Veranstaltungen zu Medien und Kultur verantwortlich.
Kontakt: christinaquast.de/social

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Workshop 2:
Erfolgreich gründen im Riff – Wie starte ich mein eigenes Medienprojekt?
mit Tanja Krämer
10:15 Uhr – 11:30 Uhr und 11:45 Uhr – 13:00 Uhr

Inhalte:
Viele JournalistInnen haben tolle Ideen für eigene journalistische Projekte, trauen sich aber nicht, sie zu verwirklichen.

Die Barrieren scheinen oft hoch: Man braucht eine eigene Website, ein Finanzierungskonzept, gutes Marketing. Das ist für Einzelne oder kleine Teams eine Herausforderung. Hier hilft RiffReporter.

Die mehrfach ausgezeichnete Genossenschaft für freien Journalismus bietet eine gemeinsame Plattform, auf der freie Journalistinnen und Journalisten eigene Projekte gründen und ihre Beiträge gegen Geld an Leser verkaufen können.

In diesem Workshop gehen wir folgenden Fragen nach:

  • Wie funktioniert das Gründen bei RiffReporter?
  • Welche Fragen sollte man sich vorab stellen, wenn man etwas Eigenes starten will?
  • Was braucht es, damit eine solche Gründung gelingt?
  • Wie schafft man es, dass Leser für die eigenen Beiträge und Texte im Netz tatsächlich Geld zahlen?

Referentin:
Tanja Krämer
, 39, ist freie Journalistin und Vorstand der RiffReporter-Genossenschaft. Als Freie ist sie spezialisiert auf Wissenschaftsreportagen und Porträts. Sie hat in zahlreichen Magazinen und Tageszeitungen veröffentlicht, war Redakteurin bei National Geographic Deutschland und Spiegel Wissen sowie Textchefin bei der stiftungsgeförderten Plattform gehirn.info und Chefredakteurin des Bremer Wohnungslosenmagazins Zeitschrift der Straße. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2015 gründete sie gemeinsam mit Christian Schwägerl RiffReporter, die Genossenschaft für freien Journalismus.

Kontakt: www.riffreporter.de
Twitter: @riffreporter

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Workshop 3:
Keine Macht den Fake News: Mit diesen Tools überprüfen Sie Inhalte aus dem Netz
mit Johanna Wild
10:15 Uhr – 11:30 Uhr und 11:45 Uhr – 13:00 Uhr

Inhalte:
Die Sorge, Online-Desinformationen könnten die Bundestagswahl 2017 beeinflussen, war auch unter Journalisten weit verbreitet. Dass der große „Fake News“-Coup ausblieb, heißt jedoch nicht, dass fragwürdige Online-Inhalte in Deutschland seitdem rückläufig sind. Laut einer Huffington Post-Recherche („Angstmaschine Facebook“) wurden Anfang 2018 mehr mit Hass, Wut oder Angst aufgeladene Social-Media-Inhalte geteilt, geliked und kommentiert als im Jahr zuvor.

Derartige Emotionen finden sich häufig in Posts mit falschen oder erfundenen Inhalten. Es ist deshalb wichtig, dass auch Journalisten echte von falschen Online-Inhalte unterscheiden können. Johanna Wild stellt kostenlose Verifikations-Tools vor, die unkompliziert in den journalistischen Arbeitsalltag integriert werden können. Wer einen Laptop dabei hat (Handy und Tablets sind weniger geeignet) kann die Tools sofort ausprobieren.

Referentin:
Johanna Wild
hat an der Birmingham City University Online Journalism studiert. Zusammen mit Ursula Trischler hat sie das Startup wafana gegründet, das sich der Verifikation von Online-Inhalten widmet. Wafana wurde vom Global Editors Network zu einem der Top 30 Startups For News 2017 ernannt.

Kontakt:
www.wafana.de
Twitter: @Johanna_Wild

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Workshop 4:
Versicherungen für Freie – vom „Muss“ bis zum „Sahnehäubchen“
mit Michael Hirschler
10:15 Uhr – 11:30 Uhr und 11:45 Uhr – 13:00 Uhr


Inhalte:
Viele Freie müssen mit wenig Geld Vorsorge betreiben. Also geht es darum, die Risiken zu identifizieren, die in jedem Fall abzudecken sind.

Dabei stellt sich die Frage, ob gesetzliche Versicherungen ausreichen, ob freiwillige gesetzliche Versicherungen langfristig günstiger sind als private und natürlich auch, wo wiederum bei privaten Versicherungen aufzupassen ist. Oft ist auch die familiäre Situation entscheidend.

In unserem Seminar schauen wir uns an, wie sich Freie vor Unter- wie auch Überversicherung schützen, wo gespart werden kann und wo es unbedingt zu handeln gilt.

Themen sind: Krankheit und Pflegebedarf, (Privat-/Arbeits-)Unfall und Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge und Hinterbliebenenversorgung. Außerdem Versicherungen für die Haftung gegenüber anderen, ob es Personen-, Sach- oder Vermögenschäden sind (z.B. auch Persönlichkeitsrechts-/Datenschutzverletzungen). Auch das Thema Auslandsschutz wird bei Interesse behandelt.

Referent:
Michael Hirschler
ist ausgebildeter Jurist und in den DJV-Referaten Freie Journalisten und Bildjournalisten tätig. Für DJV-Mitglieder hat er mit einem großen niederländischen Anbieter den Selbstverlagsdienst vonjournalisten.de entwickelt, ein vom DJV zwar rechtlich völlig unabhängiges Angebot dieser Firma, das allerdings zahlreiche Vorschläge des DJV realisiert hat. Außerdem ist Hirschler Autor von DJV-Ratgebern wie „Spring! DJV-Handbuch für Freie“, diverser eBooks beim DJV, z.B. „Tipps für Onlinejournalisten“, „Neue Tipps für Freie“ und andere, siehe vonjournalisten.de/freie, ständiger Autor auf djv.de/freie und djv.de/bild.

Kontakt:
www.djv.de/freie
Twitter: @freie

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Workshop 5:
Einblick in den Workflow eines Fotografen

mit Thomas Geiger
14:00 Uhr – 15:15 Uhr und 16:00 Uhr – 17:15 Uhr

Inhalte:
Du kommst vom Termin, hast 100 Bilder „im Kasten“ und eine halbe Stunde später soll das erste Foto online stehen oder im Blatt sein. Wie geh ich mit der Datenmenge um? Wie finde ich schnell das beste Bild? Kann ich das dann auch noch „entwickeln“ oder leb ich mit dem, was mir die Kamera bietet? Welche Hilfsmittel brauche ich? Gibt es das optimale Programm? Finde ich nach 30 Jahren noch mein Bild?

Referent:
Thomas Geiger
, Jahrgang 1961, hat das Fotografieren „von der Pike auf“ gelernt. „Entwickeln“, das roch bei ihm noch nach Chemie. Schullabor, Lokalzeitung, Münchener Fotoschule. Ein paar Jahre war er im Redaktionsalltag der Nürnberger Nachrichten eingebunden, seit fast 30 Jahren arbeitet er frei. Aus der Chemie wurde Photoshop, aber die Arbeit bleibt gleich. Um Bilder „an den Mann“ zu bringen war und ist es wichtig schnell und präzise zu sein. Bilder müssen findbar sein, das bedeutet „Verschlagwortung“, sonst sind sie im Nirwana der Datenbanken auf immer verschollen.

Kontakt:

geiger-foto.de
Twitter: @geigerfoto

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Workshop 6:
Crossmedia – Muss ich das wirklich können?
mit Johannes Vogl
14:00 Uhr – 15:15 Uhr und 16:00 Uhr – 17:15 Uhr

Inhalte:
Crossmedial, multimedial, trimedial: Nicht nur in seinen Bezeichnungen ist der Crossmedia-Journalismus ein hochdynamisches Umfeld. Viel wichtiger als die richtige Bezeichnung ist jedoch die Frage: „Muss ich wirklich alles können?“

Der Workshop soll den Teilnehmern helfen, sich diese Frage persönlich zu beantworten, sowie Möglichkeiten aufzeigen, wie sie möglichst einfach Zusatzangebote zu ihren Schwerpunkten schaffen können.

Dafür werden mögliche Synergien, Anknüpfungspunkte und Workflows besprochen – nicht nur zwischen den klassischen Medien Print, Radio und Fernsehen. Auch Online, Podcasts, Social Media und Videojournalismus stehen im Fokus. Dazu wird die Frage nach dem passenden Equipment besprochen: Welche Anschaffungen machen Sinn und wie viel sollte ich dafür veranschlagen?

Referent:
Johannes Vogl
arbeitete bereits während seines Studiums beim Münchner Indie- und Studentensender M94.5. Nach Stationen beim Bayerischen Fernsehen und dem Sportnachrichtenportal spox.com absolvierte er ein Crossmedia-Volontariat bei afk tv und M94.5. Aktuell ist Johannes Vogl als Autor, Videojournalist und Social-Media-Redakteur für die „Enrico Pallazzo Medienmanufaktur“ tätig und arbeitet u.a. für die FUNK-Formate Walulis und WEIL ISSO. Nebenbei gibt er Kurse und Workshops u.a. zu den Themen Social Media, Mobile Reporting und Radiojournalismus.

Kontakt:
www.johannesvogl.de,
Twitter: @Johannes_Vogl, instagram.com/fogell90

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Workshop 7:
Journalismus mit Spieltrieb: Gamification, Serious Games, Newsgames
mit Florian Lange
14:00 Uhr – 15:15 Uhr und 16:00 Uhr – 17:15 Uhr

Inhalte:
Ob auf dem Computer, der Konsole oder dem Smartphone: Spiele begeistern und motivieren täglich Millionen von Menschen. Candy Crush für Einsteiger oder anspruchsvolle Kost wie Dark Souls – für jeden ist etwas dabei im beinahe unendlichen Angebot diverser Plattformen. Wenige Dinge entfalten derartig viel Motivation in uns wie Spiele. Kein Wunder also, dass man in anderen Bereichen unseres Lebens ebenso spielerische Elemente findet – wenig überraschend auch im Journalismus.

In diesem Workshop bekommen Sie einen Überblick über News Games, Gamification und weitere Aspekte, die spielerische Ansätze mit (journalistischer) Informationsvermittlung verbinden. Sie lernen unterschiedliche Beispiele "beim Zocken" kennen und erfahren mehr über die Unterschiede, Möglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Ansätze.

Referent:
Florian Lange (MA)
beschäftigt sich mit Innovationen im Journalismus und im Bildungsbereich. Derzeit arbeitet er bei der Cornelsen mBook GmbH, die digitale Schulbücher konzipiert und umsetzt.

Kontakt:
Twitter: @Flowsenmahousen

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Workshop 8:
Ich als Marke!? – Wie JournalistInnen mit ihrer Expertise sichtbar werden
Mit Marion Trutter
14:00 Uhr – 15:15 Uhr und 16:00 Uhr – 17:15 Uhr

Inhalte:
„JournalistInnen müssen sich als Marke präsentieren“, heißt es immer öfter. Stimmt das? Und wenn ja: Was heißt das ganz praktisch? Wie können sich Freie in Zeiten von Konkurrenzdruck, sinkenden Honoraren und Selfpublishing aus der Masse hervorheben? In diesem Workshop haben die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, anhand ihrer Expertise und weiterer Merkmale das Fundament für ihr unverwechselbares Profil als JournalistIn zu legen. Alte Hasen und Häsinnen erhalten im Workshop Impulse, um ihr journalistisches Profil immer wieder anzupassen und zu verfeinern.

Referentin:
Marion Trutter, M.A., ausgebildete Zeitschriftenredakteurin, arbeitet seit vielen Jahren als freie Journalistin und Business-Coach in München. Ihre Abnehmer sind Magazine, Tageszeitungen, ARD-Hörfunk und Online-Medien. Sie ist seit mehr als 25 Jahren Mitglied im BJV, leitet Journalisten-Seminare und begleitet in Einzelcoachings Freiberufler auf dem Weg zum persönlich passenden Ziel.

Kontakt:
www.marion-trutter.de.

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