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Fachgruppe Europa mit Markus Mauritz, Marlo Thompson und Ralph Bauer
Der am 13.12.2019 gewählte Vorstand der Fachgruppe (von links): Vorsitzender Markus Mauritz und seine Stellvertreter*innen Marlo Thompson und Ralf Bauer – auf dem Bild fehlt Ulrich Ritter
Foto: 
Maria Goblirsch

Fachgruppe Europa und Medienrecht

Die Fachgruppe Europa hat einen neuen Vorstand

Markus Mauritz steht in den nächsten zwei Jahren an der Spitze des Gremiums

Würzburg, München, 19.12.2019

Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Vorsitzenden Rainer Reichert im September 2019 war das Amt an der Spitze der Fachgruppe Europa und Medienrecht im BJV vakant. Am 13. Dezember wählten die Mitglieder Dr. Markus Mauritz einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Der Pressesprecher des Bezirks Unterfranken, der sich auch als „Vize“ im Vorstand des Bezirksverbandes Mainfranken engagiert, wird nun in den nächsten zwei Jahren die internationalen Aktivitäten des BJV koordinieren und für die Fachgruppe Netzwerke aufbauen und pflegen.

Darin unterstützt wird er von einem dreiköpfigen Stellvertreterteam, das in Würzburg ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt wurde. Marlo Thompson, Vorsitzende des Bezirksverbandes München – Oberbayern, und der Rundfunkjournalist Ulrich Ritter wurden für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Neu im Führungs-Quartett ist Ralph Bauer, der sich als Beisitzer im BJV-Vorstand engagiert. Seit Oktober 2015 arbeitet Ralph Bauer als Redakteur beim Main-Echo in Miltenberg und Aschaffenburg, vorher war er viele Jahre als freier Journalist tätig und ist seit Ende 2016 als DJV-Vertreter im Deutschen Presserat aktiv. Bauer will unter anderem seine Erfahrung auf dem Gebiet der Medienkompetenz in das Team einbringen.  

Arbeitsbedingungen, Pressefreiheit und digitaler Wandel
In ihrem Rechenschaftsbericht schilderten Markus Mauritz und Marlo Thompson die vielfältigen Aktivitäten der Fachgruppe Europa in den letzten zwei Jahren. Schwerpunkt der Tätigkeit sei die Analyse der Arbeitsbedingungen für Journalisten in Europa sowie die Beobachtung der internationalen Entwicklungen auf diesem Gebiet gewesen. Aber auch die zunehmenden Angriffe auf die Pressefreiheit hätten die Fachgruppe Europa intensiv beschäftigt.

Beim zweitägigen „Digital Journalism And New Business Models“-Workshop der European Federation of Journalists (EFJ) beschäftigten sich in Nürnberg im März 2018 knapp 40 Journalist*innen aus europäischen Ländern vor allem mit den ökonomischen Auswirkungen des digitalen Wandels. Die Fachgruppe Europa und der DJV fungierten dabei als Gastgeber. Zum Programm zählte auch ein Besuch des BR-Studios in Nürnberg.

Die (Mit-)Organisation eines Workshops der Bundesregierung für Regionaljournalisten zur Europawahl stand im März dieses Jahres im Aufgabenkalender der Fachgruppe. Fakten, Hintergründe und Recherchetipps erfuhren die 17 bayerischen Journalisten von fünf Referenten, die sich intensiv mit den Themen Europawahl, Brexit und der Zukunft der Europäischen Union beschäftigten, unter ihnen Philipp Bauer, Pressereferent im Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Berlin und Steffen Schulz, Pressereferent in der Vertretung der Europäischen Kommission in München.

Pressereisen nach Brüssel und Strassburg
Im Jahr 2020 will sich der Vorstand der Fachgruppe wieder für Presse-Informationsreisen zum EU-Parlament und zur EU-Kommission nach Straßburg und Brüssel einsetzen. In seinem Ausblick betonte der neue Vorsitzende Markus Mauritz, das Vorstandsteam werde die Fachgruppe im Sinn seines verstorbenen Vorgängers fortsetzen.

Dazu gehöre weiterhin der intensive Austausch mit den Journalistenorganisationen EJF sowie der IJF und die Ausrichtung gemeinsamer Veranstaltungen. Außerdem will die Fachgruppe dazu beitragen, dass die Ausstellung Pressefoto Bayern 2020 erneut im europäischen Ausland gezeigt werden kann. Angedacht sind eine Kooperation mit dem tschechischen Wettbewerb Czech Press Photo in Prag sowie eine Ausstellung in Italien.

Maria Goblirsch  

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