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BJV-Geschäftsstelle

Gehaltstarifverhandlungen BR – 2. Runde am 13.9.19

Tarifauseinandersetzung eskaliert

München, 10.09.2019

Seit der Auftaktrunde am 2.7.19 ist nichts passiert nach wie vor liegt uns kein konkretes Angebot des BR vor, lediglich ein paar Gegenforderungen wie z.B. der Wegfall des Urlaubsgeldes für Neueintritte liegen auf dem Tisch.

Der BR scheint – wie die anderen ARD-Anstalten – die Mitarbeiter in der aktuellen Verhandlungsrunde von der Lohnentwicklung in der Wirtschaft und insbesondere im Öffentlichen Dienst abkoppeln zu wollen. Dies ist ein absoluter Widerspruch zu den bisherigen Verhandlungen, in denen seitens des BR explizit diese Lohnentwicklung im Öffentlichen Dienst als einziger Maßstab für die Verhandlungen galt.

Auch die Angebote in den anderen ARD-Anstalten liegen mit bisher zwischen 1,9 und 2,0% Steigerung pro Jahr weit unter den 3 % des Abschlusses im Öffentlichen Dienst.

Diese Abkoppelung ist inakzeptabel.
Unsere KollegInnen vom WDR und NDR haben es schon vorgemacht: Sie haben gestreikt. Ein geschlossenes Signal gegenüber den öffentlich-rechtlichen Anstalten ist wichtig, wir müssen an einem Strang ziehen, um den IntendantInnen zu zeigen, dass wir uns nicht von der Lohnentwicklung im Öffentlichen Dienst abkoppeln lassen. Wir wollen nicht, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk bei seinen Mitarbeitern spart, um dadurch dem öffentlichen Druck auf die Sender gerecht zu werden. Die MitarbeiterInnen des BR arbeiten zu einem großen Teil unter dem Spardiktat jetzt schon bis an die Grenzen ihrer Belastung. Das muss ein Ende haben!

Was ist zu tun?
Gut und wichtig ist, dass auch die Senderverbände der Gewerkschaften sich untereinander abgesprochen haben und sich einig sind, dass sie diese Abkoppelung nicht hinnehmen werden. Senderübergreifenden Maßnahmen steht damit nichts im Wege!

Sollte der BR am 13.9. kein akzeptables Angebot unterbreiten, werden wir im Verbund mit Verdi und DOV ein deutliches Signal geben, dass wir dies nicht hinnehmen! Und dieses Signal sollen alle Kolleginnen und Kollegen des BR deutlich geben. Wir fordern auf zum Streik!

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