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Bernd Feil

BJVreport

Zwischen Höhenflug und Absturz

In der Titelgeschichte des BJVreports 4/2019 geht es um den freien Journalismus

München, 16.08.2019

Zwischen Höhenflug und Absturz – Modelle des freien Journalismus

Freiberuflichkeit kann die schönste Arbeitsform der Welt sein – und die grausamste. Tippen in der Sonne, keine lästigen Konferenzen, herrlich flexible Arbeitszeiten auf der einen Seite. Der Druck des ständigen Arbeitens ohne echte Feierabende und Wochenenden, die Einsamkeit im Homeoffice und die Angst vor dem leeren Konto auf der anderen.

In kaum einer Branche sind die Stundenlöhne so schlecht wie in den Medien – und vom Honorardumping betroffen sind vor allem die Freien. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Festanstellungen in den Verlagen. Die Zukunft des Journalismus ist also frei, mit all ihren Nebenwirkungen.

Doch warum nicht von den Nachbarn lernen? Das BJVreport-Team hat sich Arbeitsmodelle für Freie im Ausland angeschaut – und auch hierzulande gibt es spannende Kooperationsformen, wie im BJVreport 04/2019 zu lesen ist.

Eineinhalb Jahre, nachdem die Zeitungsverleger die sogenannten Vergütungsregeln einseitig gekündigt hatten, ist es ferner an der Zeit zu fragen: Wie geht es nun weiter? Manchem „Festen Freien“ beim Bayerischen Rundfunk bereitet derzeit zudem das geplante, neue Steuerungskonzept Bauchschmerzen. Doch bei allen Sorgen: Die geliebte, verflixte Freiheit macht eben doch auch Spaß, wie der Gastbeitrag eines Kollegen zeigt.

Knebelverträge und strikte Vorgaben erschweren Konzertfotografen die Arbeit – und zwar auf immer perfidere Art. Wer eine Akkreditierung will, muss sämtliche Vermarktungsrechte ans Künstlermanagement abtreten. Und das ist nur ein Beispiel, wie der Verbandschwerpunkt im BJVreport 04/2019 zeigt.

Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri blickt mit Sorge auf das neue „Gesetz zur Harmonisierung des Verfassungsschutzrechts“. Es brauche überwachungsfreie Räume, sonst gerate die Pressefreiheit in Gefahr, betont er im BJVreport 04/2019 im Interview.

Die finanziellen Spielräume des BJV würden insgesamt kleiner, gerade deshalb sei Kreativität notwendig, sagt Stefanie Heckel. Ein Gespräch mit der neuen Schatzmeisterin kann im BJVreport 04/2019 nachgelesen werden.

„Vermitteln, wie extrem gut wir es hier haben“, lautet der Titel von Senta Krassers „Sagen Sie mal …“. Sie hat mit einer Reporterin gesprochen, die die Welt kennt: Seit zehn Jahren berichtet Natalie Amiri für die ARD aus dem Iran, wo es keine Aussicht auf Pressefreiheit und Demokratie gibt.

Michaela Schneider, Leitende Redakteurin

Dies und mehr finden Sie im BJVreport 4/2019, hier in der PDF-Version.

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