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Der frisch gewählte Bezirksvorstand Mainfranken (von links): Andreas Schantz, Vorsitzender Stefan Gregor, Markus Mauritz und Dirk Ceelen
Foto: Michaela Schneider

Bezirksverband Mainfranken

„Hier passiert immer etwas“

Mitgliederversammlung und Neuwahlen beim BJV-Bezirksverband Mainfranken

Würzburg, 10.05.2019

Main-Echo-Fotograf Stefan Gregor bleibt Vorsitzender des Bezirksverbands Mainfranken. Ihm zur Seite stehen – wie bisher – Markus Mauritz, Pressesprecher des Bezirks Unterfranken, sowie Andreas Schantz, Sportredakteur beim Main-Echo mit Hauptsitz in Aschaffenburg. Neu ins Vorstandsteam gerückt ist Dirk Ceelen, Onlineredakteur beim Main-Echo. Alle Kandidaten wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Nicht mehr kandidiert hatte die freie Journalistin Ursula Lux. Zudem blickte Gregor bei der Mitgliederversammlung im Bezirk Mainfranken zurück auf die vergangenen drei Jahre.

Zwei anstrengende Streikrunden
Als „Neueinsteiger“ im Amt des BJV musste er direkt ins kalte Wasser springen, sagt er, zwei recht anstrengende Streikrunden waren seit seiner Wahl im März 2016 zu absolvieren (#TVTZ16, #TVTZ18). Als positiv hob er hervor, dass die Main Post mit Hauptsitz in Würzburg 2018 nach mehr als zehn Jahren zum ersten Mal wieder kräftig – nämlich gleich in drei Runden – mitgestreikt hatte.

Arbeit kam auf den Bezirk Mainfranken zudem zu, weil 2017 sowohl der DJV-Verbandstag als auch 2018 der Bayerische Journalistentag in Würzburg stattfanden. Die Bischofsstadt am Main als Austragungsort kam wohl dermaßen gut bei manchem Mitglied an, dass Gregor die – vermutlich nicht ganz ernst gemeinte – Anfrage erreichte, ob künftig nicht alle Versammlungen nach Würzburg gelegt werden könnten.

Vertane Chance
Einen Dämpfer erlitt der Bezirksverband, als er 2016 zum großen Sommerfest laden wollte, dieses aber aus mangelndem Interesse abgesagt werden musste. Immerhin zählt der Bezirksverband rund 400 Mitglieder. Gregor sieht hier eine vertane Chance: Man hätte sich medien- und ortsübergreifend in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen können.

Von Flashmob bis Wertstattgespräch
Andere Aktionen verliefen dafür umso erfolgreicher: etwa eine Mahnwache mit Flashmob zum „Tag der Pressefreiheit“ im Mai 2016, die Einführung eines BJV-Stammtisches für die Main-Echo-Mitglieder in Aschaffenburg, ein Kennenlerngespräch mit dem Betriebsräten der Main Post oder auch ein Werkstattgespräch für BJV-Mitglieder mit dem SZ-Journalisten Klaus Ott.

Besonders am Herzen liegt Gregor die Zukunft der Medienbranche. 2016 hatte er erstmals beim Bayerischen Journalistentag einen entsprechenden Antrag gestellt und die Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Zukunft“ gefordert.

„Bei vielen Menschen bekannt gemacht“
Jüngste Aktion des Bezirksverbands Mainfranken: Er nutzte das Europafest in Aschaffenburg als Plattform, um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen und legte dabei den Fokus aufs Thema Pressefreiheit. „Das hat uns bei vielen Menschen bekannt gemacht“, sagte der Würzburger Journalist Rainer Reichert, der als Vorsitzender die Fachgruppe Europa im BJV leitet.

„Hier passiert immer etwas“
Michael Busch, BJV-Vorsitzender, sprach mit Blick auf den Bezirksverband Mainfranken von einer „Kooperation, wie man sie sich einfach nur wünschen“ könne. „Hier passiert immer etwas“, lobte er das ehrenamtliche Engagement der Kollegen. Im Speziellen dankte er der aus dem Vorstand scheidenden Ursula Lux für ihren Einsatz und sprach von einer Kollegin, mit der man konstruktiv streiten kann. Die wenigen Begegnungen hätten ihm sehr viel Spaß gemacht. „Nur so kann Dynamik entstehen und sich etwas bewegen“, sagte Busch.

„Vielseitig beschäftigtes Multitalent“
Auch Stefan Gregor würdigte den Einsatz des „vielseitig beschäftigten Multitalents“. 2010 war Ursula Lux zunächst als adaptiertes, später dann als gewähltes Mitglied in den Vorstand des Bezirksverbands gerückt.

Seit 2015 moderiert sie die Preisverleihung des Wettbewerbs Pressefoto Unterfranken (zuletzt 2018). Zur Freude in Mainfranken wie in München hat sie sich schon bereit erklärt, dieses Amt – auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand – fortzuführen.

Dirk Ceelen, der nun in den Vorstand nachrückt, hatte zwölf Jahre als freier Journalist gearbeitet und ein Fachzeitschriften-Volontariat absolviert, ehe er im Jahr 2001 beim Main-Echo zu arbeiten begann. Seit dem Jahr 2004 arbeitet er dort als Onlineredakteur und engagiert sich seit einem Jahrzehnt im Betriebsrat.

Michaela Schneider

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