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2012 wurde Ursula Ernst mit dem besten Ergebnis aller BewerberInnen von den DJV-Delegierten für ihre letzte Amtszeit in den Presserat gewählt
Foto: 
Michael Schwerberger

Aktuell

Presserat verabschiedet Ursula Ernst

20 Jahre lang engagierte sich die Augsburgerin ehrenamtlich für die Pressefreiheit

Berlin, Augsburg, München, 13.03.2015

Nach 20 Jahren engagierter ehrenamtlicher Mitarbeit scheidet Ursula Ernst aus dem Deutschen Presserat aus. „Frau Ernst hat die Arbeit des Presserats entscheidend mitgeprägt und war stets eine engagierte Streiterin für die Pressefreiheit und den Qualitätsjournalismus“, sagte Volker Stennei, Vorsitzender des Trägervereins des Deutschen Presserats, bei ihrer Verabschiedung am 11. März 2015 in Berlin.

Ursula Ernst, Redakteurin der Augsburger Allgemeine, war als Vertreterin des DJV seit 1995 im Presserat tätig. Von 1999 bis 2000 und von 2012 bis 2014 war sie Sprecherin des Plenums, darüber hinaus war sie insgesamt neun Jahre lang Beschwerdeausschuss-Vorsitzende. Im Jahr 1999 war sie an der Gründung des Netzwerks Europäischer Presseräte (AIPCE) beteiligt und erhob ihre Stimme gegen erhebliche Eingriffe in das Redaktionsgeheimnis, die im Rahmen eines Entwurfs für ein neues Datenschutzgesetz im Gespräch waren. „Sie war viele Jahre lang das kompetente und sympathische Gesicht des Presserats“, sagte Stennei.

Der BJV ist weiterhin sehr gut im Deutschen Presserat vertreten: Beim DJV-Verbandstag im November 2014 wählten die Delegierten neben anderen KollegInnen den Leiter der Online-Redaktion der Augsburger Allgemeinen, Sascha Borowski, in das Gremium. Borowski sei genau die richtige Wahl, kommentierte Ernst damals diese Wahl, denn Beschwerden aus dem Online-Bereich machten schon über die Hälfte der Eingänge im Presserat aus.

Bei der Mitgliederversammlung des BJV, dem Bayerischen Journalistentag, am 9. und 10. Mai 2015 in Augsburg, werde sich auch der BJV für Ursula Ernsts außergewöhnliches Engagement erkenntlich zeigen, kündigte der BJV-Vorsitzende Michael Busch an.

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Presserats vom 12.03.2015

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