Evangelischer Presseverband für Bayern
Gesellschaftliche Bedeutung des Evangelischen Presseverbands für Bayern e. V. (EPV) stärken
Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) lobt den Evangelischen Presseverband für Bayern e. V. (EPV) für seine jahrzehntelangen hohen journalistischen Standards.
„Wir blicken mit Sorge auf die Ankündigung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, sich aus der Finanzierung des EPV zurückzuziehen“, sagt der BJV-Vorsitzende Harald Stocker. „In einer Zeit, in der die Demokratie bedroht ist, muss die journalistische Orientierung und redaktionelle Unabhängigkeit des EPV erhalten bleiben. “
Seit der Gründung des Freistaates gehört der EPV zur demokratischen Infrastruktur Bayerns. Er umfasst heute Zeitungen wie das Sonntagsblatt, Zeitschriften, den evangelischen Pressedienst epd sowie Angebote in Hörfunk, Fernsehen, Büchern, Internet und Social Media. Der EPV war aus gutem Grund nie gewinnorientiert. Die Co-Finanzierung durch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern sichert die journalistische Unabhängigkeit der EPV-Publikationen und garantiert gemeinwohlorientierten Journalismus mit christlichen Inhalten.
„Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern hat mit dem EPV einen publizistischen Leuchtturm glaubwürdiger Medien. Soziale Netzwerke, deren Algorithmen polarisierende Inhalte bevorzugen, ersetzen keinen gesellschaftlich relevanten Journalismus mit christlichen Inhalten. Diese einzigartige journalistische Stimme würde in Bayern fehlen“, so Stocker.
Kontakt für Rückfragen: Benedikt Frank; 089 545 04 18 16; presse@bjv.de
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