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Rundfunk

BJV kritisiert Entlassungs-Welle bei Charivari München

21.04.2026

Der Bayerische Journalisten-Verband (BJV) zeigt sich besorgt um journalistische Arbeitsplätze und um die Medienvielfalt im privaten Hörfunk.

„Mit der Kündigung eines Großteils der Journalistinnen und Journalisten bei 95.5 Charivari München droht, dass von dem Privatsender-Urgestein nur noch eine Hülle übrigbleibt”, sagt die Vorsitzende der BJV-Fachgruppe Rundfunk Uschi Braun: „Die Kündigungen gerade beim Redaktions- und Newsteam kommen der Abschaffung eines lebendigen Lokalsenders gleich.“ Laut Informationen, die dem BJV vorliegen, sind aktuell etwa die Hälfte der rund 40 Beschäftigen von Kündigungen betroffen, die meisten davon aus dem journalistischen Bereich. Auch das Moderationsteam soll stark reduziert und weniger live gesendet werden. Der Sender hatte kürzlich erst sein 40-jähriges Jubiläum. „Live und lokal zu berichten ist das Rezept des Radios gegen die KI-Konkurrenz“, sagt die stellvertretende BJV-Vorsitzende Andrea Roth: „Ausgerechnet hier den Rotstift anzusetzen, ergibt keinen Sinn.“ 

Betroffene Mitglieder können sich unter rechtsberatung@bjv.de an den BJV wenden.

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BJV-Kommunikation

Ansprechpartner

Kommunikationsreferent

Benedikt Frank

Kommunikationsreferent Bayerischer Journalisten-Verband