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BJVreport

Aktuelle Ausgabe

1/2026

Groß gewinnt

Medienkonzentration in Bayern

Gefährliche Abhängigkeit

„Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher.“ So geschrieben am 5. Mai 1965 im Spiegel vom Journalisten Paul Sethe. Medienkonzentration ist kein neues Thema, doch der Blick (auch) nach Bayern zeigt, dass die hiesigen Verlage – und damit vor allem der Lokal- und Regionaljournalismus – in einer existenziellen Krise stecken. Nachrichtenwüsten gibt es in Deutschland noch nicht, Expert*innen sprechen aber in einzelnen Landesteilen von einer „Versteppung“. Höchste Zeit, dass sich das BJVreport-Team erneut mit der fortschreitenden Medienkonzentration im Freistaat beschäftigt – vorneweg mit einem Überblick über die markantesten Veränderungen der letzten Jahre. Auch gehen wir der Frage nach, wie sich der DAB+-Ausbau auf die Radiolandschaft auswirkt. Wir schauen weiter auf aktuelle Entwicklungen in Verlagen, die von Stellenabbau und Fusionen betroffen sind – und ein Arbeitsrechtler erklärt, worauf Redakteur*innen in solchen Fällen achten sollten. In einem Gastbeitrag analysiert Journalistik-Professor Klaus Meier, wie sich journalistische Inhalte dadurch verändern. Und wichtig war dem Redaktionsteam ein Perspektivwechsel – deshalb lassen wir Verlegerverbandschef Andreas Scherer zu Wort kommen.   Ab Seite 8

Erneut unterstützt der BJV mit einem Stipendium einen jungen Kollegen. Simon Seitels journalistisches Highlight war bis dato eine Hospitanz bei der ARD-Korrespondenz in New York. Auch in Zukunft könnte er sich ein Arbeiten im Ausland vorstellen.   Seite 33

Teams werden bald einige BJV-Fachgruppen ersetzen. Eine entsprechende Satzungsänderung ist nun rechtskräftig und soll das projektbezogene Arbeiten im Verband vereinfachen.   Ab Seite 34

Michaela Schneider, Leitende Redakteurin

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