BJVreport
Aktuelle Ausgabe
2/2026
Tanz durch die Jahrzehnte
80 Jahre BJV und Medien
Archivfunde
Kampf um faire Löhne, Unterstützung in Not, ein unermüdlicher Einsatz für die Pressefreiheit, engagierte Medienpolitik und Nachwuchsförderung: Für all das und mehr steht der Bayerische Journalisten-Verband seit acht Jahrzehnten. Im Februar 1946 trafen sich 125 Journalist*innen im Münchner Rathaus, um diesen zu gründen. Die Party zum 80. Geburtstag des BJV wird im Sommer steigen. Grund genug fürs BJVreport-Redaktionsteam auf den Spuren unserer Verbandsahnen ins BJV-Archiv abzutauchen. Dabei erfuhren wir viel über das Denken und die Motivation der Kolleg*innen in früheren Jahrzehnten. Einige Funde amüsieren, manche Herausforderung ist geblieben, neue Aufgaben kamen dazu. So war der Aufnahmeausschuss anfangs für die Denazifizierung verantwortlich, heute beschäftigt er sich mit YouTube-Projekten wie „Hey Wolfi“. Begegnen Sie Erich Kästner, lauschen Sie dem Ballgeflüster der 60er Jahre, unternehmen Sie einen Parforceritt von den ersten Zeitungslizenzen bis in KI-Zeiten, erfahren Sie, wie sich Tarifarbeit verändert hat. Treffen Sie spannende Zeitzeug*innen wie unser ältestes Verbandsmitglied Monica Faber, suchen Sie Bleiläuse und erfahren Sie, warum sich Auslandskorrespondenten in analogen Zeiten mit Piloten gut stellten. Ab Seite 6
Chronik muss nicht biertrocken sein: Für unsere BJV-Zeitreise braucht es einen Würfel und vier Spielsteine. Wie auch im Verbandsleben droht zwar der eine oder andere ärgerliche Rückschlag, doch die nächste Erfolgsleiter ist im besten Falle nicht weit. Seite 26
Zu den Kommunalwahlen ging „17:30 Sat.1 Bayern“ fünf Stunden live. Chefredakteur Harry Klein holte sich dafür Unterstützung vom Münchner Merkur und übt nun Manöverkritik. Seite 49
Michaela Schneider, Leitende Redakteurin