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Künstliche Intelligenz

Wie KI den Journalismus verändert

27.03.2025
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Thomas Mrazek

Thomas Hinrichs, Programmdirektor Information im BR

Thomas Hinrichs, Programmdirektor Information im BR

Diskussionsrunde beim BR über eines der großen Zukunftsthemen

Wenn man sich anschaue, „wie der demokratische Diskurs gerade an vielen Stellen vor die Hunde geht“, dann sei so eine Veranstaltung ein gutes Beispiel, wie man es besser machen könnte, begrüßte der Programmdirektor Information im BR, Thomas Hinrichs, rund 100 Besucher*innen im Münchner Funkhaus. Unter dem Titel „Kann KI den Journalismus besser machen?“ hatten die Redaktion des BR-Medienmagazins, die Akademie für politische Bildung Tutzing und die Evangelische Akademie Tutzing innerhalb der dreiteiligen Reihe „Medien für Menschen“ zu einem Expertengespräch eingeladen. 

Ausführlich darstellen konnte dabei der Bayerische Rundfunk sein vielseitiges KI-Engagement, auch der Spiegel lieferte KI-Einblicke, kritische aber durchaus konstruktive Beiträge gab es von BJV-Geschäftsführer Dennis Amour und vom Münchner Kommunikationswissenschaftler Dr. Maximilian Eder.

Glaubwürdigkeit als „Unique Selling Point“ für Medien

Hinrichs seit überzeugt, dass KI Journalismus besser machen kann. „Wir haben Pflichten zu erfüllen, wenn es darum geht, neue Technologien für uns zu erobern – das ist eine Chance.“ Beim Bayerischen Rundfunk beschäftige man sich schon seit vier, fünf Jahren mit dem Thema. KI solle im Sender vor allem Menschen von repetitiven Tätigkeiten befreien, sie werde nicht dazu führen, dass Menschen entlassen werden.

Für den BR komme es vor allem darauf an, glaubwürdig mit den Daten umzugehen. Die Plattformen im Netz scrapten alle Daten „nicht um den demokratischen Diskurs zu organisieren, sondern um damit Geld zu verdienen“. Die Leute müssten den generierten, glaubwürdigen Daten vertrauen. Das sei für ihn „der Unique Selling Point“ im Konkurrenzkampf mit den großen Plattformen. „Wir sind nicht käuflich“.

Offenes Netzwerk für KI-Wissenstransfer gegründet

Daher habe man eine KI-Redaktion, ein BR-KI-Board, gegründet, man sei in der ARD beim Thema Künstliche Intelligenz federführend. Auch habe man unter der Leitung von Uli Köppen 2024 das AI for Media Netzwork gegründet, wo man mit allen „Gutwilligen“ wie etwa Universitäten, Instituten und anderen Medien zusammenarbeite.

Uli Köppen, Leiterin des AI + Automation Lab des Bayerischen Rundfunks, präsentierte einige der KI-unterstützten Anwendungen im BR. Beim von Hinrichs erwähnten AI for Media Network seien mittlerweile 700 Leute (Journalist*innen, Wissenschaftler*innen, Leute aus der Industrie, die sich mit News Cases und KI im Journalismus beschäftigen) dabei. Sie empfehle Interessenten den Newsletter dieses Netzwerk zu abonnieren. Gemeinsam mit der Münchner IPPEN.MEDIA biete man das AI for Media-Meetup an. Hier finden u.a. Hackathons statt und man „opensource auch eine Menge“.

„Algorithmic Accountability Reporting“

Ihre Redaktion habe zwei Aufgaben: „Wir betreiben investigativen Journalismus mit Algorithmen und zu KI und wir kümmern uns um automatisierte Formate“. Im investigativen Journalismus habe man sich auf einen Bereich „Algorithmic Accountability Reporting“, dabei gehe es um „Investigationen zu Algorithmen und zu KI und um die Leute, die Firmen, die Regierungen dahinter zur Verantwortung zu ziehen, wenn etwas nicht gut funktioniert“. Damit habe man schon vor einigen Jahren etwa bei der gemeinsamen Schufa-Score-Recherche mit dem Spiegel angefangen (siehe u.a. PM: Blackbox Schufa: Exklusive Datenauswertung gibt Einblicke, 28.11.2018).

Basierend auf diese Recherche habe man ein interdisziplinäres Team aufgebaut mit Journalist*innen, Programmierer*innen, mit Statistik-Expert*innen und mittlerweile auch natural language-Experten, die mit KI arbeiten. Für die letzte Recherche „Wohnort, Arbeit, ausspioniert – Wie Standortdaten die Sicherheit Deutschlands gefährden“ habe der BR sogar den Grimme Online Award 2024 (gemeinsam mit netzpolitik.org) gewonnen. (Einige Beispiele finden sich u.a. auf der Seite von BR Data, Datenjournalismus im BR).

Automatisierte Formate: Eigener Editor, Personalisierung & KI-Check

Ein weiterer Bereich für den Köppens Team zuständig ist, beschäftigt sich mit automatisierten Formaten, „das sind Produkte und Workflows, die sich mit KI noch mal ganz anders darstellen lassen als vor einigen Jahren“, sagte Köppen. Gerade habe man gemeinsam mit dem ORF einen eigenen KI-Assistenten ausgerollt, damit könne man in einer „datengeschützten Umgebung“ arbeiten, „denn natürlich wollen wir nicht, dass alles was wir bearbeiten bei Open AI oder einer anderen Firma landet.“ (mehr dazu unter: Steffen Kühne: Aiditor: KI-Plattform – mit PDF-Präsentation, 33 Seiten).

Unmittelbar aber nicht linear richtet sich das „Regional-Update“ an die Nutzer*innen, ein automatisiertes Audio-News-Briefing mit welchem nach Eingabe einer Postleitzahl Hörfunknachrichten individuell abgerufen werden können. Ein Algorithmus stellt dabei die Nachrichten zusammen (mehr dazu auch auf der BR-Seite: „Personalisierte Regionalnachrichten zum Ausprobieren“). Mit KI seien neue Formen der Personalisierung möglich, erläuterte Köppen. Dem Sender ginge es nicht um „Clickbaiting“ sondern um Nutzerfreundlichkeit.

Schließlich erwähnte Köppen mit „second opinion“ noch ein Tool zum doppelten Check von KI-generierten Inhalten, welches von ihren Kolleg*innen erstellt wurde (mehr dazu auch bei BR Next: „Wenn die KI den KI-Output checkt“).

Spiegel kooperiert mit Tech-Plattform

Zugeschaltet aus Hamburg wurde Ole Reißmann, seit Januar 2024 Leiter Künstliche Intelligenz in der SPIEGEL-Gruppe. Bei seinem Verlag setze man KI als Hilfswerkzeug ein, Reißmann erwähnte als Beispiel die Transkription von Interviews. „Wir stellen für uns das Vertrauen unserer Leserinnen und Leser über alles und sind deswegen nicht die Allerersten wenn es um KI geht“. Er warnte, dass KI-Programme wie etwa ChatGPT „Vorurteile und Biases“ eingebaut hätten – das wolle man nicht, auch deshalb ließe man keine Artikel von KI schreiben.

Alle Mitarbeiter*innen hätten Zugriff auf die gängigen KI-Modelle, wobei diese über eine „große europäische Lösung einer Firma“ bereit, so dass die Daten in Europa bleiben und nicht zu Trainingszwecken genutzt werden.

Das eigene Pressearchiv habe man mithilfe von KI erschlossen, man könne jetzt das eigene Archiv mit Spiegel-Texten nutzen (siehe hierzu: vfm – Verein für Medieninformation und Mediendokumentation: „Zugangshürden senken: KI-Recherche in der Pressedatenbank des SPIEGEL“).

Bereits 2023 habe man beim Spiegel eine KI-Richtlinie veröffentlicht, diese müsse natürlich immer wieder angepasst werden (siehe: DEV SPIEGEL: „Künstliche Intelligenz und der Journalismus: wie wir beim SPIEGEL darüber denken“).

Der Spiegel kooperiert – im Gegensatz zum Bayerischen Rundfunk – sogar mit einer der KI-Plattformen. Als Partner tausche man sich mit der KI-Suchmaschine perplexity aus, berichtete Reißmann. Man versuche von diesem Angebot zu lernen, man wisse noch gar nicht so viel über diese Angebote. „Wir sind darauf angewiesen, das wir bei den Tech-Plattformen vorkommen“. (siehe: DEV SPIEGEL: „Weshalb die SPIEGEL-Gruppe eine Partnerschaft mit Perplexity eingeht“).

„Was gemacht werden kann, wird gemacht …“

Wie sieht es der Wissenschaftler Dr. Maximilian Eder vom Institut für Kommunikations- und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München? Er beobachte, dass mehr oder weniger alle Journalist*innen KI-Tools nutzen. Die Analyse von großen Datenmengen sei die neue Qualität, die die KI mit sich bringe: „Große Datenmengen zu überprüfen, aufzubereiten und dann auch Schlüsse darauf zu ziehen“.

Eder forscht auch intensiv zum Lokaljournalismus, der kämpfe seit zirka 20 Jahren um’s Überleben. Ob KI den Journalismus dort besser machen könne, das könne die Wissenschaft noch nicht sagen, sagt der Forscher, aber zumindest könne sie ihn effizienter machen. Und mit mehr Effizienz könne auch ein besserer Journalismus entstehen.

„Was gemacht werden kann, wird gemacht“, beobachtet Eder den Einsatz von KI, es sei nur eine Frage, wie das beim Überschreiten von ethischen Richtlinien sanktioniert werden könne. Es gibt ja die Journalistenverbände, Reporter ohne Grenzen hat eine Charta, auf EU-Ebene gibt es den AI Act – darauf könne man sich einigen. Das gelte dann auch für die großen Unternehmen.

BJV: Positiver aber auch ernster Blick auf die KI

BJV-Geschäftsführer Dennis Amour betonte, das KI Arbeitsläufe im Journalismus durchaus effizienter machen könne, es komme aber vor allem auf die Transparenz solcher Prozesse an um Vertrauen bei den Nutzer*innen zu schaffen. Mit der KI-Verordnung der EU (KI-VO) habe man eine Gesetzgebung um genau solche Dinge sicher zu stellen, dass man mit KI bestimmte Dinge auch nicht machen könne und zum anderen auch die Freigabe für Dinge habe, die erwünscht sind.

Wichtig sei es auch, dass am Ende Menschen verantwortlich sind, Probleme gäbe es beispielsweise bei Synthetisierung von Stimmen oder Avatare und ähnliches. Ein weiteres Thema welches ihn nachdenklich stimme sei das Urheberrecht, wenn Inhalte von Urheber*innen für das Training von KI-Anwendungen genutzt werden. Es geht auch darum, dass Urheber*innen davon profitieren und entsprechend vergütet werden.

Medienhäuser müssten viel ausprobieren, „wenn wir uns an die großen Linien halten, dann dürfen wir auch viel experimentieren“. Aber die komplette „Beinfreiheit“ könne es nicht geben. Amour nennt als Negativbeispiel die Produktion von ganzen Heften, die von KI produziert sind, ohne das es die Leser*innen bemerkt hätten (siehe auch BJV-Pressemitteilung „Keine Experimente mit der Glaubwürdigkeit“ vom 15.05.2023).

Sorgen macht sich der BJV-Geschäftsführer um den Lokaljournalismus, denn dort fehle für solche Innovationen das Geld. Gerade „die Kleinen“ müssten aber an Entwicklungen die mehr Effizienz und mitunter einen besseren Journalismus bringen auch partizipieren können.

Angriff auf das Geschäftsmodell von Journalist*innen

Mahnende Worte gab es am Ende noch von Uli Köppen: „Was wir gerade sehen, ist ein massiver Angriff auf das Geschäftsmodell von Journalist*innen. Wir haben KI-Plattformen die den Inhalt nehmen, den wir veröffentlichen, dieser wird dann in generative KI verpackt und dann kommt ein neues Produkt dabei heraus. Und dann kommen wir dabei noch als Quellennennung vor – vielleicht. Und vielleicht klicken dann noch ein paar Leute drauf“.

Die Rahmenbedingungen, die Spielregeln ändern sich massiv, konstatierte Köppen, sie wünsche sich, „dass sich die Publisher über alle Gräben – zwischen Öffentlich-Rechtlichen und Verlagen, Lokal, groß oder klein – hinweg zusammentun“.

Neues Dialogformat der Tutzinger Akademien und des BR

Die Diskussion fand innerhalb einer dreiteiligen Kooperationsreihe „Medien für Menschen“ der Akademie für Politische Bildung Tutzing, der Evangelischen Akademie Tutzing und des Bayerischen Rundfunks (BR24 Medienmagazin, Redaktion Nina Landhofer und Linus Lüring) statt. Damit wolle man Medienschaffende und interessierte Bürgerinnen und Bürger miteinander ins Gespräch bringen.

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(Von Menschenhand und -kopf erstellt.)

Bayern
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