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BJV-Geschäftsstelle

BJV kritisiert Abbau von 28 Stellen in Nürnberg

Sparprogramm bei NN und NZ auf Kosten der Mitarbeiter

München, 23.10.2019

Die Mitarbeiter der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung erfuhren am Mittwoch offiziell, dass die Redaktionen der beiden Titel zum 1. Oktober 2020 zusammengelegt werden. Im Rahmen des Sparkurses sollen 28 Stellen abgebaut werden. Geplant ist eine Verschmelzung der beiden Redaktionen am Standort Nürnberg zu einer Zentralredaktion. Die Verlagsleitung begründet die Einsparung mit der schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage, beide Titel arbeiteten defizitär.

Der BJV-Vorsitzende Michael Busch wirft der Verlagsleitung vor, eine „phantasielose Lösung der wirtschaftlichen Krise durch Stellenanbau“ anzustreben. Es sei nicht vertretbar, dass nun an den Kolleginnen und Kollegen gespart werde, die für die Inhalte der beiden Nürnberger Lokalzeitungen verantwortlich seien und über Jahrzehnte hinweg den Erfolg der Zeitungen erst ermöglicht hätten.

Busch übt außerdem Kritik an der Drohgebärde der Verlagsleitung, die beim Fehlen von Freiwilligen bei der Stellenaufgabe betriebsbedingte Kündigungen als ein legitimes Mittel bezeichnet hatte.

Betroffene BJV-Mitglieder können sich vom BJV-Justiziariat kostenfrei beraten lassen (Terminvereinbarung über die BJV-Geschäftsstelle unter Telefon 089 54504180).

Der BJV steht auf den Medientagen München am Stand M1 für Stellungnahmen und Interviews zur Verfügung. Anfragen unter 0171 6876973.

Maria Goblirsch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

presse@bjv.de

www.bjv.de/presse

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