Fachgruppe Rundfunk
Bayerns neues Zentrum für KI in den Medien
Ansprechpartner*in
Uschi Braun
Jim Sengl, Leiter des KI-Kompetenzzentrum Medien (KI.M), erklärt BJV-Mitgliedern die Arbeit des KI.M.
BJV-Mitglieder treffen den Leiter des KI-Kompetenzzentrum Medien (KI.M) Jim Sengl.
Seit Juni unterstützt das KI.M in München die bayerische Medienbranche bei den Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz. Jim Sengl, der Leiter des KI.M, zeigte interessierten BJV-Mitgliedern in einem Kurz-Workshop die Möglichkeiten im Hörfunk auf.
Das Zentrum ist eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Medien.Bayern GmbH. Kernstück ist das „KI-Reallabor“, ein geschützter Raum, in dem kleine und mittelgroße Unternehmen unter realistischen Bedingungen KI-Anwendungen testen können. So hilft das KI.M kleineren Anbietern, KI-Technologien rechtssicher anzuwenden und Fehlinvestitionen zu vermeiden.
Sengl stellte einen selbst entwickelten Chatbot vor, den jedes Medienhaus kostengünstig und unabhängig von US- oder chinesischen Konzernen nutzen kann. Der Chatbot versteht auch bayerisch und kann das live gesprochene Radioprogramm in Echtzeit transkribieren. Das ermöglicht Nutzern die Suche nach konkreten Inhalten.
Ob Recherche, Produktionsqualität oder Postproduktion – viele KI-Tools sind bereits im Hörfunk im Einsatz. Für Sengl steht außer Zweifel, dass KI noch mehr Arbeitsfelder übernehmen wird. Doch im Live-Radio und bei Podcasts bleibe der Mensch unverzichtbar. Gerade hier sieht Sengl eine große Chance in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Es gehe ums Vereinfachen, nicht ums Ersetzen: "Radioprogramme sind erfolgreich, wenn sie sich unterscheidbar machen, indem sie eine einzigartige Ansprache finden."
Ob Recherche, Produktionsqualität oder Postproduktion – viele KI-Tools sind bereits im Hörfunk im Einsatz. Für Sengl steht außer Zweifel, dass KI noch mehr Arbeitsfelder übernehmen wird. Doch im Live-Radio und bei Podcasts bleibe der Mensch unverzichtbar. Gerade hier sieht Sengl eine große Chance in der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. Es gehe ums Vereinfachen, nicht ums Ersetzen: Radioprogramme sind erfolgreich, wenn sie sich unterscheidbar machen, indem sie eine einzigartige Ansprache finden.